Sensation in Amsterdam

2 03 2007

Die groben Pläne sind nun also gemacht. Eventuell geht es am 7. Juli 2007 nach Amsterdam auf eine der größten Dance-Partys weltweit. Jährlich pilgern über 40.000 Musikbegeisterte nach Holland, um in der Amsterdam Arena einen Abend und die ganze Nacht hindurch zu feiern. Das Spektakel aus Show, Musik und natürlich Tanz nennt sich Sensation und findet seit 2000 regelmäßig statt.

Ich bin schon ziemlich aufgeregt, denn nächste Woche beginnt der Vorverkauf und auf einer Internetseite habe ich gelesen, dass die Karten in der Regel innerhalb von wenigen Stunden ausverkauft sind. Also will ich einer der ersten sein, um sicher gehen zu können. Hoffentlich bricht der Ticket-Server nicht zusammen bei diesem Ansturm!

Die Sensation zeichnet sich auch durch die Tatsache aus, dass alle Besucher in weißer Kleidung kommen müssen. Passende Schuhe und eine Hose hätte ich sogar parat. Vielleicht investiere ich noch etwas Geld in ein neues Shirt. Am 10. März gibt’s an dieser Stelle ein Update, ob mit dem Ticketkauf alles glatt ging. Erst danach lohnt es sich konkrete Gedanken zu den Reisemodalitäten zu machen.

Update vom 11. März: Juhuu! Die Karten sind gekauft. Gleich zwei Karten hat ein lieber Freund für ihn und mich im Internet erstanden. Und es war wirklich sinnvoll gleich zum Verkaufsstart um 10 Uhr zuzuschlagen, denn laut Veranstalter waren alle 40.000 Tickets berits nach zwei Stunden ausverkauft.

Jetzt geht es also an weitere Planungen, denn ich weiß noch nicht, ob ich mit der Bahn oder dem Flugzeug anreisen werde. Beide Wege kosten ziemlich genau dasselbe. Ich werde es vielleicht vom zeitlichen Aufwand abhängig machen. Den muss ich noch überprüfen. Natürlich schreibe ich hier alles rein, was das betrifft.




Die Nacht des Feuerzaubers

18 02 2007

Meine Eltern hatten ja im Januar ihre Silberhochzeit gefeiert. Heute will ich euch Lesern erzählen, was ich Ihnen geschenkt habe. Wobei das schon nicht ganz richtig ist. Das Geschenk kommt von mir und meiner Schwester. Wir schicken unsere Eltern am 7. Juli auf eine Schifffahrt, genauer gesagt zum legendären „Rhein in Flammen“.

Was hat es damit auf sich? Auf dem Rhein in Flammen werden alljährlich alle naheliegenden Burgen und Schlösser prachtvoll beleuchtet und es starten mehrere große Feuerwerke. Man kann sich das ganze natürlich auch von Land aus ansehen. Nur auf den Booten sieht man allerdings alle Feuerwerke und alle Burgen. Zudem gibt’s noch ein leckeres 2-Gänge Menü und Live-Musik an Bord.

Der Geschenkgutschein zur Silberhochzeit meiner Eltern

Passend zum Ereignis habe ich in Photshop ein wenig gebastelt und dabei ist das nebenstehende Bild herausgekommen. Dieses wiederum habe ich auf teurem Hochglanzpapier ausgedruckt, sieht echt schnieke aus. Fehlt nur noch ein passender Bilderrahmen. Mit schwarzem Rand wäre es am besten, was meint ihr?




Kulturschock

30 01 2007

Das Wochenende war (mal wieder) eine Nummer für sich. Ging der Freitag Nachmittag noch ganz gemächlich von vonstatten, war der Samstag von gefühlten 100 Terminen durchsetzt. Hier der erweiterte Bericht vom 28. Januar.

Um 10 Uhr klingelte der Wecker, denn um 11 Uhr findet der samstägliche Fitnessstudio-Besuch statt. Für gewöhnlich bin ich mit einem netten Arbeitskollegen für drei Stunden dort, so auch diesmal. Eigentlich noch eine halbe Stunde länger. Um 14:30 Uhr verließen wir die Muckibude, gerade passend für meinen 15 Uhr-Termin mit meiner Schwester. Einkaufen stand auf dem Plan. Und das in seiner ausgiebigsten Form bei Wal*Mart. Schließlich mussten Lebensmittel für ein 4-Gänge-Menü nach Hause gekarrt werden. Nach drei Stunden, also um 18 Uhr waren wir gezwungen den Supermarkt zu verlassen, denn ich musste mich noch frisch machen fürs Theater. 19:01 Uhr war nämlich Stichzeit für die Abfahrt meiner Straßenbahn in die Innenstadt. Meine Schwester kaufte derweil die verbleibenden Zutaten ein.

Pünktlich zum Vorstellungsbeginn stand ich um 19:30 Uhr im Foyer des Mannheimer Nationaltheaters, wo ich auch schon von einem lieben Freund erwartet wurde. Wir gaben noch flugs unsere Jacken/Mäntel ab und stiegen die Treppen ins Opernhaus hinauf. Reihe 6, Platz 15 und 16 waren unser Ziel. Heißer Tipp: Der günstige Unikat-Tarif zu nur 6,50 Euro je Karte auf allen Plätzen. Das Musikstück hieß Comedian Harmonists und erzählte das Leben der real existierenden Gesangsgruppe nach. 22:30 Uhr und zwei Zugaben später verließen wir das Theater, um noch etwas Trinken zu gehen. 23:45 Uhr machten wir uns (nochmals) bei ihm frisch für die Himbeer-Party in der Alten Feuerwache. Richtig Glück gehabt mit der Uhrzeit, denn kurz danach bildete sich eine große Schlange vor dem Eingang. Kurz vor 3 Uhr musste ich auch schon gehen, um die letzte Bahn nach Hause zu erwischen.

In der Bahn wiederum spielte sich ein kleines Klassentreffen ab, die neuesten Infos: Zwei Schwangere und eine Heirat. Um 4 Uhr trudelte ich zu Hause ein, brachte schnell die Küche auf Vordermann, legte mich um 5 Uhr ins Bett. Der Wecker klingelte um 7. Meine Eltern mussten vom Bahnhof abgeholt werden. Um ihre Urlaubsrückkehr gebührend zu feiern, begann ich mit meiner Schwester um 13 Uhr das große Menü vorzubereiten. 7 Stunden und drei Gänge später schauten wir uns ein paar Urlaubsbilder an. Der vierte Gang wurde vertagt, denn um kurz nach 21 Uhr fiel ich in mein Bett.

Montag, der Wecker klingelt um 6:40 Uhr. Arbeiten.




Heimkehrer müssen überrascht werden

28 01 2007

In 50 Minuten landen meine Eltern am Frankfurter Flughafen. Sie waren drei Wochen in Thailand, haben da eine Rundreise gemacht. Die beiden werden sich den nächstbesten Zug schnappen und zum Mannheimer Hauptbahnhof fahren, wo sie dann von meiner Schwester und mir abgeholt werden. Das heißt… in etwa 2-3 Stunden! Huch, 2-3 Stunden?! Ich hatte noch keinen Schlaf, weil ich am Abend noch auf der Himbeer-Party war und danach hier zu Hause noch klar Schiff machen musste. Die Küche hatte ich doch stark vernachlässigt. Jetzt blitzt und blinkt aber wieder alles.

Ich habe zusammen mit meiner Schwester eine kleine Überraschung vor. Und zwar werden wir meinen Eltern am Sonntag, also morgen… ähhh… heute, ein vier Gänge Gourmet-Menü zubereiten. Ich bin schon ganz gespannt, ob’s was wird und wie es schmeckt. Bilder und einen Katastrophenbericht direkt aus dem Krisengebiet wird es im Laufe des Tages geben. Verstanden. Over.




Mannheim wird 400

20 01 2007

Der Brockhaus hat seinen Hauptsitz in Mannheim und wird im selben Haus wie der Duden oder auch Meyers redaktionell hergestellt. Am 1. Januar hat Mannheims Jahr des 400. Stadtjubiläums begonnen. Nicht nur Brockhaus hat aus diesem Anlass einen Sonderband veröffentlicht, der sich nur um die Quadratestadt dreht. Auch die in Mannheim ansässige Pop-Akademie hat sich ins Zeug gelegt. Oder besser gesagt einer ihrer Studenten. Der Sänger und Songwriter Cris Cosmo hat ein Lied geschrieben, das eine unglaublich kontroverse erste Strophe hat. manch einer wird ihn vielleicht ausbuhen dafür. Jedoch nimmt das Lied ab dem Refrain eine interessante Wendung und Cris Cosmo erzählt, warum es so toll ist Mannheimer zu sein.

Auf den Brockhaus-Webseiten wird das Lied „In Mannheim weint man zweimal“ als kostenloser Download angeboten.