Kulturschock

30 01 2007

Das Wochenende war (mal wieder) eine Nummer für sich. Ging der Freitag Nachmittag noch ganz gemächlich von vonstatten, war der Samstag von gefühlten 100 Terminen durchsetzt. Hier der erweiterte Bericht vom 28. Januar.

Um 10 Uhr klingelte der Wecker, denn um 11 Uhr findet der samstägliche Fitnessstudio-Besuch statt. Für gewöhnlich bin ich mit einem netten Arbeitskollegen für drei Stunden dort, so auch diesmal. Eigentlich noch eine halbe Stunde länger. Um 14:30 Uhr verließen wir die Muckibude, gerade passend für meinen 15 Uhr-Termin mit meiner Schwester. Einkaufen stand auf dem Plan. Und das in seiner ausgiebigsten Form bei Wal*Mart. Schließlich mussten Lebensmittel für ein 4-Gänge-Menü nach Hause gekarrt werden. Nach drei Stunden, also um 18 Uhr waren wir gezwungen den Supermarkt zu verlassen, denn ich musste mich noch frisch machen fürs Theater. 19:01 Uhr war nämlich Stichzeit für die Abfahrt meiner Straßenbahn in die Innenstadt. Meine Schwester kaufte derweil die verbleibenden Zutaten ein.

Pünktlich zum Vorstellungsbeginn stand ich um 19:30 Uhr im Foyer des Mannheimer Nationaltheaters, wo ich auch schon von einem lieben Freund erwartet wurde. Wir gaben noch flugs unsere Jacken/Mäntel ab und stiegen die Treppen ins Opernhaus hinauf. Reihe 6, Platz 15 und 16 waren unser Ziel. Heißer Tipp: Der günstige Unikat-Tarif zu nur 6,50 Euro je Karte auf allen Plätzen. Das Musikstück hieß Comedian Harmonists und erzählte das Leben der real existierenden Gesangsgruppe nach. 22:30 Uhr und zwei Zugaben später verließen wir das Theater, um noch etwas Trinken zu gehen. 23:45 Uhr machten wir uns (nochmals) bei ihm frisch für die Himbeer-Party in der Alten Feuerwache. Richtig Glück gehabt mit der Uhrzeit, denn kurz danach bildete sich eine große Schlange vor dem Eingang. Kurz vor 3 Uhr musste ich auch schon gehen, um die letzte Bahn nach Hause zu erwischen.

In der Bahn wiederum spielte sich ein kleines Klassentreffen ab, die neuesten Infos: Zwei Schwangere und eine Heirat. Um 4 Uhr trudelte ich zu Hause ein, brachte schnell die Küche auf Vordermann, legte mich um 5 Uhr ins Bett. Der Wecker klingelte um 7. Meine Eltern mussten vom Bahnhof abgeholt werden. Um ihre Urlaubsrückkehr gebührend zu feiern, begann ich mit meiner Schwester um 13 Uhr das große Menü vorzubereiten. 7 Stunden und drei Gänge später schauten wir uns ein paar Urlaubsbilder an. Der vierte Gang wurde vertagt, denn um kurz nach 21 Uhr fiel ich in mein Bett.

Montag, der Wecker klingelt um 6:40 Uhr. Arbeiten.


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