aussieBum Models auf offener Straße
14 09 2007Schade, ich war leider nicht dabei.
Kategorien: Übriges
Geschrieben um 18:53 Uhr mit Tigerhausschuhen an
Schade, ich war leider nicht dabei.
Ich bin dabei meine Bücher und DVDs zu entrümpeln und habe vieles bei Amazon eingestellt. Ein paar Artikel habe ich jedoch nicht zum Verkauf angeboten, weil sie irgendwo im Cent-Bereich herumlungern. Pech für mich, Glück für den Leser!
Ich verschenke die übrig gebliebenen Bücher und eine VHS an den schnellsten Interessenten. Dabei hat der Käufer nur das Porto und die Verpackung zu zahlen, sonst nichts. Einfach per Mail oder in den Kommentaren bei mir melden, wenn Interesse an einem oder mehrerer Artikel besteht. Tipp: Der Erhaltungsgrad der Bücher schwankt sehr. Am besten auch bei mir erfragen.
Kleiner Mann – was nun? (Hans Fallada)Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken (Allan & Barbara Pease)Cocktails & Drinks (Tanja Dusy & Alessandra Redies)
Das Joghurtbuch (Rezepte mit original Ehrmann-Produkten)
The Lord of the Rings – The Two Towers (amerikanische NTSC-Kassette)
Falls ich sie hier nicht loswerde, führe ich die Bücher dem Projekt Bookcrossing zu.
Ich habe jetzt seit 10 Tagen Urlaub und endlich stellt sich auch das entsprechende Gefühl bei mir ein. Dieser Tage hatte und habe ich nämlich erfreulich wenig zu tun, bevor heute Abend wieder ein Termin-Marathon eingeläutet wird. Bis 17 Uhr habe ich immerhin noch Zeit zu meiner freien Verfügung. Ich könnte beispielsweise en Berg Altkleider in den Container werfen. Etwas Warcraft 3 spielen. Oder ein paar Sachen bei eBay verkaufen. Natürlich keine „unpassenden oder doppelten“ Weihnachtsgeschenke! Oder ich versuche mein Zimmerchen noch ein bisschen auf Vordermann zu bringen. Viel zu tun und zu gar nix Lust.
Warcraft 3 hat es übrigens bei mir so gar nicht leicht gehabt. Es lag mal bei einer Soundkarte als kostenlose Vollversion bei und wurde seither bestimmt fünf mal von mir (de)installiert. Vor drei Tagen hat sich das Spiel dann doch in mein Herz geschlichen. Das beweist mein Fortschritt. Ein Viertel habe ich schon längst geschafft und bewege mich auf die Halbzeit zu. Nach gerade einmal vier Tagen. Ganz schön schnell wie ich finde. Bekanntermaßen sinkt die Spiellust aber im zweiten Drittel eines Spiels rapide ab, bevor es zum Ende hin nochmal an Fahrt gewinnt. Ich bin gespannt, ob ich diese „Langeweile-Phase“ überstehe.
Achja, meine Eltern feiern heute ihren 25. Hochzeitstag, also Silberhochzeit! Sie beschenken sich selbst mit einer mehrwöchigen Thailand-Rundreise und bekommen von mir und meiner Schwester natürlich auch etwas Tolles. Ich kann euch allerdings noch nicht verraten, weil die beiden ihr Geschenk noch nicht bekommen haben.
Immer montags gibt es in unseren Kinos eine so genannte Sneak Preview. Es wird ein Überraschungsfilm gezeigt, der immer erst einige Wochen später offiziell in allen deutschen Kinos startet. Gestern kam Wo ist Fred?, ein Film mit Til Schweiger und Jürgen Vogel in den Hauptrollen, sowie einigen weiteren Charakteren, die ebenfalls öfter über den Bildschirm huschen.
Mit diesem Stück Zelluloid hat die deutsche Filmindustrie einmal mehr das abgeliefert, was sie am besten kann: eine saulustige Komödie. Da kann selbst Amiland nicht mithalten. Die Gags sind vom Feinsten und beruhen zu großen Teilen nicht einmal auf Wortwitz, sondern auf dem Aktionismus der Figuren. Da schlittert Til Schweiger in einem Rollstuhl über die Bowlingbahn, rast ein mehrstöckiges Haus im Rollstuhl die Treppe hinunter oder wird von Jürgen Vogel tragender Weise mit dem Kopf gegen ein Auto geknallt.
Das Kino tobte bei den eben genannten Szenen und auch ich konnte mich kaum noch im Sitz halten vor lachen! Eine große Empfehlung dieses Films von mir.
Die Handlung in groben Zügen: Til Schweiger soll für den Sohn seiner Angebeteten einen Basketball mit Autogramm besorgen. Den bekommen aber nur behinderte Fans. Also gibt er sich als Behinderter aus und spielt seine Rolle so überzeugend, dass er tatsächlich in einem Heim für Behinderte untergebracht wird. Sein Arbeitskollege, gespielt von Jürgen Vogel, ist daran nicht ganz unschuldig. Schließlich bleibt Til Schweiger nichts anderes übrig als ein Doppelleben zu führen. Wie er aus diesem Schlamassel wieder herauskommt, schaut sich der Leser dieses Blogs am besten selbst an. In zwei Wochen. Im Kino des Lesers Vertrauen.
Am Wochenende ist mir eine Sache klar geworden: Ich bin ein 3-Outfits-Mensch. Getreu dem Motto „Kleider machen Leute“ habe ich analysiert zu welchen Personen ich durch meine Kleidung werde bzw. welche Kleidung ich anziehe, um bestimmten Situationen gerecht zu werden. Da wäre zum einen die Freizeitkleidung, bestehend aus Jeans und bequemen Oberteilen. Ich habe sie die meiste Zeit über an. Da werden auch keine Unterschiede zwischen der Arbeit und dem Privatleben gemacht. Dann gibt es noch die Disco-Klamotten. Sie liegen zwar in keiner Extraschublade, unterscheiden sich aber dennoch ein klein wenig von meiner Freizeitkleidung. Möglichst lässig und cool muss es sein, ganz im Gegensatz zur dritten Kategorie: der Abendgarderobe. Wenn es also einmal ganz fein sein muss, habe ich da noch einen zugegebenermaßen älteren Anzug. Er erfüllt dennoch seinen Zweck, hoffe ich zumindest.
Nunja, mehr Personen stecken zur Zeit nicht in mir drin. Was ein Glück, ich kämpfe schon jetzt mit einer unsäglichen Schizophrenie. Dabei wäre doch noch so viel mehr drin. In dem Leben des Lesers sind wahrscheinlich ganz andere Outfits wichtig. Oder sie sind ausgetauscht. Ein Bänker zum Beispiel, der während der Arbeitszeit schon mit Anzug und Krawatte dasitzt. Wo ist der Sportler unter den Lesern? Oder steckt in einem meiner Leser etwa ein Punk? Oder ein Bergwanderer? Sänger haben Bühnenoutfits. Prostituierte erwarten ihren Freiherr wiederum in ganz anderer Kleidung. Sofern sie denn welche anhaben. Raus aus der Schmuddelecke. Wie sieht es mit Ballkleidern aus? Sind wir nicht ein ganza nderer Mensch, wenn wir uns zurecht gemacht haben für einen hochkarätigen Anlass? Bevor’s langweilig wird mit den Beispielen, mache ich jetzt lieber Schluss.