Immer montags gibt es in unseren Kinos eine so genannte Sneak Preview. Es wird ein Überraschungsfilm gezeigt, der immer erst einige Wochen später offiziell in allen deutschen Kinos startet. Gestern kam Wo ist Fred?, ein Film mit Til Schweiger und Jürgen Vogel in den Hauptrollen, sowie einigen weiteren Charakteren, die ebenfalls öfter über den Bildschirm huschen.
Mit diesem Stück Zelluloid hat die deutsche Filmindustrie einmal mehr das abgeliefert, was sie am besten kann: eine saulustige Komödie. Da kann selbst Amiland nicht mithalten. Die Gags sind vom Feinsten und beruhen zu großen Teilen nicht einmal auf Wortwitz, sondern auf dem Aktionismus der Figuren. Da schlittert Til Schweiger in einem Rollstuhl über die Bowlingbahn, rast ein mehrstöckiges Haus im Rollstuhl die Treppe hinunter oder wird von Jürgen Vogel tragender Weise mit dem Kopf gegen ein Auto geknallt.
Das Kino tobte bei den eben genannten Szenen und auch ich konnte mich kaum noch im Sitz halten vor lachen! Eine große Empfehlung dieses Films von mir.
Die Handlung in groben Zügen: Til Schweiger soll für den Sohn seiner Angebeteten einen Basketball mit Autogramm besorgen. Den bekommen aber nur behinderte Fans. Also gibt er sich als Behinderter aus und spielt seine Rolle so überzeugend, dass er tatsächlich in einem Heim für Behinderte untergebracht wird. Sein Arbeitskollege, gespielt von Jürgen Vogel, ist daran nicht ganz unschuldig. Schließlich bleibt Til Schweiger nichts anderes übrig als ein Doppelleben zu führen. Wie er aus diesem Schlamassel wieder herauskommt, schaut sich der Leser dieses Blogs am besten selbst an. In zwei Wochen. Im Kino des Lesers Vertrauen.
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Geschrieben um 21:44 Uhr mit Tigerhausschuhen an
Am Wochenende ist mir eine Sache klar geworden: Ich bin ein 3-Outfits-Mensch. Getreu dem Motto „Kleider machen Leute“ habe ich analysiert zu welchen Personen ich durch meine Kleidung werde bzw. welche Kleidung ich anziehe, um bestimmten Situationen gerecht zu werden. Da wäre zum einen die Freizeitkleidung, bestehend aus Jeans und bequemen Oberteilen. Ich habe sie die meiste Zeit über an. Da werden auch keine Unterschiede zwischen der Arbeit und dem Privatleben gemacht. Dann gibt es noch die Disco-Klamotten. Sie liegen zwar in keiner Extraschublade, unterscheiden sich aber dennoch ein klein wenig von meiner Freizeitkleidung. Möglichst lässig und cool muss es sein, ganz im Gegensatz zur dritten Kategorie: der Abendgarderobe. Wenn es also einmal ganz fein sein muss, habe ich da noch einen zugegebenermaßen älteren Anzug. Er erfüllt dennoch seinen Zweck, hoffe ich zumindest.
Nunja, mehr Personen stecken zur Zeit nicht in mir drin. Was ein Glück, ich kämpfe schon jetzt mit einer unsäglichen Schizophrenie. Dabei wäre doch noch so viel mehr drin. In dem Leben des Lesers sind wahrscheinlich ganz andere Outfits wichtig. Oder sie sind ausgetauscht. Ein Bänker zum Beispiel, der während der Arbeitszeit schon mit Anzug und Krawatte dasitzt. Wo ist der Sportler unter den Lesern? Oder steckt in einem meiner Leser etwa ein Punk? Oder ein Bergwanderer? Sänger haben Bühnenoutfits. Prostituierte erwarten ihren Freiherr wiederum in ganz anderer Kleidung. Sofern sie denn welche anhaben. Raus aus der Schmuddelecke. Wie sieht es mit Ballkleidern aus? Sind wir nicht ein ganza nderer Mensch, wenn wir uns zurecht gemacht haben für einen hochkarätigen Anlass? Bevor’s langweilig wird mit den Beispielen, mache ich jetzt lieber Schluss.
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Kategorien: Übriges
Geschrieben um 18:41 Uhr mit Tigerhausschuhen an
Zugegeben: Ich habe es vergessen. Mitte der Woche hatte ich mich mit einem ehemaligen Mitschüler aus der Berufsschule und dessen Freundin für den Samstag Abend verabredet. Aus irgendeinem Grund landete der Termin nicht in meinem Kalender. Ohne den bin ich aufgeschmissen! Zum Glück tickerte mich Sascha noch einmal an, um den Termin fest zu machen – so war ich wieder im Bilde. Um 21 Uhr wollten wir uns an der Haltestelle Kunsthalle treffen, die beiden stiegen jedoch schon ein paar Haltestellen vorher in die gleiche Straßenbahn ein, in der auch ich saß.
Sascha hatte in der Brasserie Bernstein einen Tisch reserviert. Eine Lokalität, die weder er noch ich vorher kannte. Von außen eher unscheinbar, machte das französische Bistro von innen einen sehr guten Eindruck. Richtig heimelig war die Atmosphäre, welche durch das Interieur bestens unterstützt wurde. Hier gibt es gleich vier 360 Grad-Panoramen des Bistros. Die Preise sind etwas gehoben und die Musik wurde zwischendurch auch mal ordentlich aufgedreht, dennoch ist die Brasserie Bernstein eine Empfehlung wert. Touristen wie Einheimische dürften sich auf Anhieb wohl fühlen. Immerhin waren wir etwa 3 Stunden dort. Das hatte allerdings auch ein bisschen mit der nur halbstündlich verkehrenden Straßenbahn zu tun, die ich einmal verpasst habe.
Jaja, die lieben öffentlichen Verkehrsmittel. Ich glaube, die sind einen extra Beitrag wert, darüber lasse ich mich heute nicht mehr aus. Nur eins: Ich durfte in der mitternächtlichen Kühle eine halbe Stunde auf die Anschlussbahn warten.
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Kategorien: Unterwegs mit Freunden
Geschrieben um 16:41 Uhr mit Tigerhausschuhen an
Am Donnerstag war ich auf der SWR3 Dance Night in der Mannheimer SAP Arena. Die Stimmung war recht gut, obwohl die Arena nicht annähernd ausgelastet war. Wären es doppelt so viele Leute gewesen, hätte es sicher noch mehr Spaß gemacht. Nun gut. Ich war mit zwei Freunden vor Ort und wir hatten auch so gute Laune. Gleich zu Beginn kam Rolf Stahlhofen auf die Bühne, der durchaus eingängige Musik mit der Band im Hintergrund produzierte. Leider wurde das Gedudel nach dem dritten Lied recht eintönig und es klang alles gleich.
Daher waren die eingestreuten Liveacts wie Cosmo Klein, der 17-jährige Beatbox-Knabe Robeat und der regional bekannte Komiker Christian Habekost eine willkommene Abwechslung. Vor allem Cosmo Klein war für mich eine echte Überraschung. Ich kannte ihn vorher noch nicht, umso mehr war ich von seiner Musik angetan. Sofort habe ich bei Amazon nachgeschaut und sein aktuelles Album „Human“ gefunden. Einige Lieder darauf sind ganz nach meinem Geschmack, dazu gehören „I Love You“, „Nothing To Lose“ und „Boys and Girls“. Leider sind auch ein paar andere dabei, die mir nicht so sehr zusagen. Ich überlege gerade, ob ich mir die CD kaufen soll. Mmhhhh… 14,90 Euro.
Letzte Woche Samstag hatte ich einige Freunde in ein Café eingeladen. Einer meiner Gäste war eine liebe Arbeitskollegin, die ihre Ausbildung diesen Herbst mit mir zusammen angefangen hat. Sie hat bei der Foto-Community deviantART übrigens ihre besten Bilder online gestellt. Auch im Café hat sie einige Bilder geschossen, die drei besten hat sie mir nun zugeschickt.