Wo ist eigentlich Fred?

31 10 2006

Immer montags gibt es in unseren Kinos eine so genannte Sneak Preview. Es wird ein Überraschungsfilm gezeigt, der immer erst einige Wochen später offiziell in allen deutschen Kinos startet. Gestern kam Wo ist Fred?, ein Film mit Til Schweiger und Jürgen Vogel in den Hauptrollen, sowie einigen weiteren Charakteren, die ebenfalls öfter über den Bildschirm huschen.

Mit diesem Stück Zelluloid hat die deutsche Filmindustrie einmal mehr das abgeliefert, was sie am besten kann: eine saulustige Komödie. Da kann selbst Amiland nicht mithalten. Die Gags sind vom Feinsten und beruhen zu großen Teilen nicht einmal auf Wortwitz, sondern auf dem Aktionismus der Figuren. Da schlittert Til Schweiger in einem Rollstuhl über die Bowlingbahn, rast ein mehrstöckiges Haus im Rollstuhl die Treppe hinunter oder wird von Jürgen Vogel tragender Weise mit dem Kopf gegen ein Auto geknallt.

Das Kino tobte bei den eben genannten Szenen und auch ich konnte mich kaum noch im Sitz halten vor lachen! Eine große Empfehlung dieses Films von mir.

Die Handlung in groben Zügen: Til Schweiger soll für den Sohn seiner Angebeteten einen Basketball mit Autogramm besorgen. Den bekommen aber nur behinderte Fans. Also gibt er sich als Behinderter aus und spielt seine Rolle so überzeugend, dass er tatsächlich in einem Heim für Behinderte untergebracht wird. Sein Arbeitskollege, gespielt von Jürgen Vogel, ist daran nicht ganz unschuldig. Schließlich bleibt Til Schweiger nichts anderes übrig als ein Doppelleben zu führen. Wie er aus diesem Schlamassel wieder herauskommt, schaut sich der Leser dieses Blogs am besten selbst an. In zwei Wochen. Im Kino des Lesers Vertrauen.


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