Gestern habe ich mein erstes Buch bei Bookcrossing registriert und es heute freigelassen. Es ist “Kleiner Mann – was nun?” von Hans Fallada, das nun auf einen neuen Besitzer wartet. Hoffen wir mal, dass es heute nicht mehr regnet und es von jemandem gefunden wird.
Was steckt hinter Bookcrossing? Das Prinzip ist einfach: Man liest ein Buch, registriert es bei dem Dienst, schreibt eine einzigartige Identifikationsnummer in das Buch hinein mit einem Hinweis auf Bookrossing und legt es irgendwo ab. Der Ort kann eine Parkbank, ein Restaurant, eine Haltestelle oder ein ganz anderer sein. Wird das Buch gefunden, soll der Finder den Code im Internet eingeben. Dadurch bekommt der ursprüngliche Inhaber einen Hinweis, wo sich sein Buch gerade befindet. Anschließend liest der Finder das Buch und lässt es erneut frei! So kann ein einzelnes Buch sehr weit reisen.
Ich bin gespannt, was mit meinem Buch passiert.
Und damit nicht genug. Auch beim Dienst Postcrossing habe ich mich registriert. Dort geh es ums Postkartenverschicken. Man bekommt eine Adresse von einem anderen registrierten Mitglied, das nicht im Heimatland wohnt und schickt eine Postkarte dorthin. Anschließend bekommt man von einer anderen Person weltweit eine Postkarte zugeschickt. Meine erste Adressatin kommt aus Finnland. Heute werde ich die Postkarte schreiben und in den Briefkasten werfen. Die Empfängerin wird sicher bestimmt freuen. Genau wie ich – auf meine erste erhaltene Postkarte! Wann es wohl soweit sein wird und wo sie her kommt? Ich werde es hier schreiben!
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Geschrieben um 16:51 Uhr mit Tigerhausschuhen an
Die Bombe ist geplatzt: Der Drehbeginn zum zweiten Akte X-Kinofilm ist noch dieser Dezember! Das movieweb interviewte David Duchovny vor einer Woche zu dem Thema und konnte ihm diese Information entlocken. So können alle X-Philes sich auf einen tollen Sommer mit Akte X freuen – und das sechs Jahre nach Serienende! Sobald 20th Century Fox eine offizielle Bestätigung herausgibt, werde ich eine Roadmap erstellen und noch einmal alle 201 Folgen passend zum Filmstart anschauen. Da freue ich mich jetzt schon drauf! Im Moment stecke ich übrigens in der fünften Staffel von Star Trek: Voyager.
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Geschrieben um 15:21 Uhr mit Tigerhausschuhen an
Letzte Woche war ich am Freitag- und Samstagabend in der Mannheimer Innenstadt unterwegs, denn es gab viel zu sehen! Das Theater Titanick inszenierte fürs Stadtjubiläum eine Aufführung namens Quadratwurzel. Dabei wurden vier große Plätze zu den Bühnen des Spektakels ernannt.
Den Toulonplatz habe ich leider verpasst und kann darüber nichts sagen – am Paradeplatz ging es jedoch spannend zu. So wurde eine Flugshow nach Redbull-Manier veranstaltet. Jedoch hob keines der fantasievollen Objekte tatsächlich vom Boden ab und flog über Frankfurt nach Paris wie es der Moderator doch so gern gesehen hätte. Mit Feuereffekten und Musikeinlagen brach jedes Gefährt auseinander oder katapultierte seinen Fahrer hoch hinaus. Der dritte Akt fand in den Lauerschen Gärten statt. Dort ging es um die Kriegsjahre Mannheims, leider sehr langweilig. Aber vielleicht musste es auch gar nicht mehr sein – der Thematik wegen.
Am Wasserturm stieg das große Finale: Hier kamen Musik, Schauspiel, Feuer-, Wasser- und Projektionseffekte geballt zum Einsatz. Ein großes Feuerwerk um den Wasserturm herum beendete die Show, die im Übrigen ohne Eintrittspreis daherkam. Ein paar Impressionen hat die Stadt Mannheim beim Bilderdienst Flickr online gestellt.
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Geschrieben um 18:34 Uhr mit Tigerhausschuhen an
Im August ist einiges passiert. Ich war auf Kreta, in Leipzig, Berlin und im Brühler Phantasialand. Der Reihe nach von vorn.
Kreta stellt meinen diesjährigen Sommerurlaub dar, den ersten seit 2003. Und es war fantastisch! Mit meiner Schwester war ich dort, wir wurden ab Frankfurt mit Condor auf die griechische Insel geflogen. Unser Hotel Royal Belvedere ist an einem Hang gebaut, sodass wir vom Pool und vom Speiseraum aus eine super Sicht aufs weite Meer hatten. Unsere Tagespläne waren vollgepackt und dennoch kam zu keinem Zeitpunkt Hektik auf. So besuchten wir die Hauptstadt Heraklion, die von unserem Standort Chersonissos eine gute Autostunde entfernt liegt. Generell waren wir viel mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs, um zu verschiedenen Stränden und Touristenzielen zu kommen. Die Busse waren dabei keine speziellen Busse des ÖPNV, sondern Reisebusse! Luftmatratzen und große Taschen wurden einfach in den Kofferraum der Busse gelegt. Aber es war zeitweise schon ziemlich eng. Spätestens wenn der Gang überfüllt war und sich zum gleichen Zeitpunkt ein Fahrkartenkontrolleur durch den engen Gang quetschen musste, lief mir nur noch der Schweiß den Rücken herunter… Bilder gibt es bald auf meiner anderen Website und eine kleine Auswahl natürlich auch hier.
In Leipzig war wieder einmal Games Convention, also war ich auch da. Es mutiert ein wenig zu einem Ritual, auf das ich mich aber immer wieder freue. Ganz klar jedoch, dass die ich die Messe heute anders betrachte als bei meinem ersten Besuch im August 2003. Gleich im Anschluss reiste ich per Mitfahrgelegenheit weiter nach Berlin. Dort erwartete mich Henri bereits, den ich fürs Wochenende besuchte und der mir mich bei sich übernachten ließ. Ich lernte am Samstag Abend auch Frederik kennen, der mit uns auf Discotour ging.
Am Sonntag verabschiedete ich mich von Henri.
Der Montag hielt das Phantasialand für mich bereit. Flo hat bereits darüber geblogt.
Das alles war nicht gerade billig, wie sich der Leser wahrscheinlich schon gedacht hat. Deswegen trete ich die nächsten Monate etwas kürzer, beschränke mich auf das Nötigste.
Danke an alle, die mit mir diese Zeit so schön werden ließen.
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Kategorien: Auf Reisen, Unterwegs mit Freunden
Geschrieben um 13:10 Uhr mit Tigerhausschuhen an