Ich backe mir einen Mann

16 11 2007

Immer mal wieder stöbere ich im ein oder anderen Internetshop herum, auf der Suche nach etwas Bestimmtem oder um Inspiration zu holen. Allzuoft muss ich dabei der Versuchung widerstehen keinen unnützen Krimskrams zu kaufen – gelingt aber nur selten. Verdammt!

Der bei mir viel zitierte Lucky Strike Trend Shop hat eine super Suchmaschine, wie ich kürzlich herausfand. Aus Spaß gab ich in der Suchbox links oben meinen Namen ein, also „Basti“. Das wurde mit null Ergebnissen quittiert. Ich gab aber nicht so schnell auf und versuchte es mit dem Namen eine guten Freundes, also fix die drei Buchstaben F L O hintereinander weg eingetippt. Gleich das erste Suchergebnis konnte passender nicht sein: Eine Backform in Gestalt einer Männersilhouette! Ich war verblüfft, erstaunt, musste lachen, habe mich dann wieder gefangen und gefragt, ob ich mir den perfekten Mann jetzt tatsächlich backen soll oder gar muss! Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass es definitiv noch nicht so weit mit mir gekommen ist und reale Männer einfach etwas Wunderbares sind.

Meine erschütternden Erlebnisse im Amazon-Shop spare ich mir für einen der nächsten Einträge auf. Was mir da in der Haus & Garten-Abteilung über den Weg lief, ist einfach nicht zu glauben.




Drehbeginn: Akte X 2

3 10 2007

Die Bombe ist geplatzt: Der Drehbeginn zum zweiten Akte X-Kinofilm ist noch dieser Dezember! Das movieweb interviewte David Duchovny vor einer Woche zu dem Thema und konnte ihm diese Information entlocken. So können alle X-Philes sich auf einen tollen Sommer mit Akte X freuen – und das sechs Jahre nach Serienende! Sobald 20th Century Fox eine offizielle Bestätigung herausgibt, werde ich eine Roadmap erstellen und noch einmal alle 201 Folgen passend zum Filmstart anschauen. Da freue ich mich jetzt schon drauf! Im Moment stecke ich übrigens in der fünften Staffel von Star Trek: Voyager.

Achja, wer schenkt mir diese Lampe?




Holiday on Ice – Mystery

11 02 2007
Holiday On Ice 2007

Ein Blick auf die Uhr verrät, es ist zehn vor drei. Und trotzdem habe ich heute schon eine Show der Stage Entertainment gesehen. Holiday on Ice gastiert für vier Tage in Mannheim mit der Mystery-Show. Parallel dazu tourt die Show Romanza ebenfalls durch Deutschland.

Ich hatte zwei Freikarten und begab mich auf die Suche nach willigen Freunden. Das gestaltete sich zunächst nicht einfach, aber ich konnte dann doch noch jemanden überzeugen. Also traf ich mich heute kurz nach 10 Uhr mit Henri vor der SAP Arena. Wir mussten auch gleich rein, weil die Vorstellung in zwanzig Minuten beginnen sollte. Unnötig zu erwähnen, dass sie das dann auch tat.

Die zweieinhalb-stündige Show war gut inszeniert. Anfangs brauchte ich ein paar Minuten, um vom Alltag abzuschalten und die Welt des Eiskunstlaufs einzutauchen. Danach war’s aber umso schöner. Henri und ich haben uns natürlich gleich einen süßen Künstler auf dem Eis ausgeguckt. Zu schade, dass wir nicht weiter vorn saßen.

Huch, ein kleiner Zeitsprung. Ich schreibe diesen Eintrag um 20:52 Uhr weiter. Habe zwischengespeichert.

Die Show hatte einige wirkliche Höhen, dazu gehören unter anderem die zahlreichen synchronen Gruppentänze. Oder als man Alice auf dem Weg ins Wunderland begleiten konnte. Sehr schön inszeniert! Bei diversen Nummern, wurden die Artisten an einem Seil an der Decke befestigt und schwebten über die Eisfläche, was auch sehr beeindruckend war. Dabei fand ich besonders die Szene mit einer Hexe gut, die vier Skelette aus ihren Särgen dazu brachte durch den Raum zu schweben.

Leider blieben auch technische Pannen nicht aus. ein ferngesteuertes Podest wollte sich nicht mehr von der Eisfläche bewegen lassen. Drei eifrige Helfer drückten und schoben per Hand das Teil weg, was aber scheiterte. Die Elektronik blockierte scheinbar die Räder. Nach viel Gedrücke und Gescheibe hat’s dann doch noch irgendwann geklappt.

Zusammenfassend war es eine tolle Show, meine Empfehlung. Hier gibt es Bilder.




Kulturschock

30 01 2007

Das Wochenende war (mal wieder) eine Nummer für sich. Ging der Freitag Nachmittag noch ganz gemächlich von vonstatten, war der Samstag von gefühlten 100 Terminen durchsetzt. Hier der erweiterte Bericht vom 28. Januar.

Um 10 Uhr klingelte der Wecker, denn um 11 Uhr findet der samstägliche Fitnessstudio-Besuch statt. Für gewöhnlich bin ich mit einem netten Arbeitskollegen für drei Stunden dort, so auch diesmal. Eigentlich noch eine halbe Stunde länger. Um 14:30 Uhr verließen wir die Muckibude, gerade passend für meinen 15 Uhr-Termin mit meiner Schwester. Einkaufen stand auf dem Plan. Und das in seiner ausgiebigsten Form bei Wal*Mart. Schließlich mussten Lebensmittel für ein 4-Gänge-Menü nach Hause gekarrt werden. Nach drei Stunden, also um 18 Uhr waren wir gezwungen den Supermarkt zu verlassen, denn ich musste mich noch frisch machen fürs Theater. 19:01 Uhr war nämlich Stichzeit für die Abfahrt meiner Straßenbahn in die Innenstadt. Meine Schwester kaufte derweil die verbleibenden Zutaten ein.

Pünktlich zum Vorstellungsbeginn stand ich um 19:30 Uhr im Foyer des Mannheimer Nationaltheaters, wo ich auch schon von einem lieben Freund erwartet wurde. Wir gaben noch flugs unsere Jacken/Mäntel ab und stiegen die Treppen ins Opernhaus hinauf. Reihe 6, Platz 15 und 16 waren unser Ziel. Heißer Tipp: Der günstige Unikat-Tarif zu nur 6,50 Euro je Karte auf allen Plätzen. Das Musikstück hieß Comedian Harmonists und erzählte das Leben der real existierenden Gesangsgruppe nach. 22:30 Uhr und zwei Zugaben später verließen wir das Theater, um noch etwas Trinken zu gehen. 23:45 Uhr machten wir uns (nochmals) bei ihm frisch für die Himbeer-Party in der Alten Feuerwache. Richtig Glück gehabt mit der Uhrzeit, denn kurz danach bildete sich eine große Schlange vor dem Eingang. Kurz vor 3 Uhr musste ich auch schon gehen, um die letzte Bahn nach Hause zu erwischen.

In der Bahn wiederum spielte sich ein kleines Klassentreffen ab, die neuesten Infos: Zwei Schwangere und eine Heirat. Um 4 Uhr trudelte ich zu Hause ein, brachte schnell die Küche auf Vordermann, legte mich um 5 Uhr ins Bett. Der Wecker klingelte um 7. Meine Eltern mussten vom Bahnhof abgeholt werden. Um ihre Urlaubsrückkehr gebührend zu feiern, begann ich mit meiner Schwester um 13 Uhr das große Menü vorzubereiten. 7 Stunden und drei Gänge später schauten wir uns ein paar Urlaubsbilder an. Der vierte Gang wurde vertagt, denn um kurz nach 21 Uhr fiel ich in mein Bett.

Montag, der Wecker klingelt um 6:40 Uhr. Arbeiten.




Nach 25 Jahren Gefängnishaft

8 01 2007

Eine kleine Geschichte wie sie das Leben schreiben könnte.

Ein Zelleninsasse, eingebuchtet wegen Mordes, ist nach 25 Jahren Gefängnishaft nach dem Ausbruch auf der Flucht. Während er flieht, bricht er in das Haus eines frischverheirateten Pärchens ein. Er bindet den Ehemann am Stuhl fest und die Frau auf das Bett. Dann beugte er sich über die Frau und es schien, als ob er ihren Nacken küssen würde. Plötzlich stand der Flüchtling auf und verließ den Raum.

Sofort hüpfte der Ehemann mit dem Stuhl durch das Zimmer und flüsterte seiner Frau zu: „Schatz! Dieser Mann hat seit Jahren keine Frau mehr gesehen! Ich habe gesehen, wie er dich im Nacken geküsst hat. Tu einfach alles, was er sagt. Wenn er Sex mit dir haben will, dann lass es über dich ergehen und tu so, als ob du es magst. Was immer du tust, bringe ihn nicht in Rage! Unsere Leben hängen davon ab! Sei stark! Ich liebe dich!“

Nachdem die Frau ihren Knebel ausgespuckt hat, flüsterte die Halbnackte: „Schatz, ich bin so froh, dass du so darüber denkst. Du hast recht, er hat seit Jahren keine Frau gesehen. Aber er hat nicht meinen Nacken geküsst, er hat mir ins Ohr geflüstert. Er meint, dass du ziemlich niedlich wärst und er hat mich gefragt, wo ich die Vaseline im Bad aufbewahren würde. Sei stark! Ich liebe dich auch!“