Der erste echte Auftrag

29 01 2006

Am letzten Donnerstag gab man uns in der Berufsschule für Mediengestaltung den Auftrag ein neues Logo für eine andere Berufsschule zu entwerfen. Wohlgemerkt handelte es sich um einen echten Auftrag! Die Schule ist unter www.carl-theodor-schule.de erreichbar. Zur Zeit und vermutlich die komplette nächste Woche beraten nun die Fachlehrer über allen abgegeben Schülervorschlägen (etwa 70 Stück) und treffen eine Vorauswahl, die sie der Carl-Theodor-Schule zukommen lassen. Mal schauen, vielleicht ist meine Idee auch mit dabei, das letztlich gewählte Logo wird übrigens mit einem Geldbetrag gewürdigt.




Verteufelte Vektoren

18 11 2005

Gestern haben wir eine Klassenarbeit im Vektorprogramm Freehand der Firma Adobe geschrieben. “Schreiben” ist zwar in diesem Zusammenhang das falsch Wort, aber dazu später mehr. Adobe dürfte jedem durch den Acrobat Reader bekannt sein, der PDF-Dokumente anzeigen kann. Ein Vektor ist, wenn man es so will, ein Punkt auf einem Blatt Papier. Mehrere Punkte ergeben eine Linie und mit viel Geschick lassen sich die Linien, die durch zwei Punkte entstehen, auch krümmen. Klingt komplizierter als es ist.
Die Klassenarbeit beruhte darauf einen Wasserhahn, der exakt ausgemessen war, im Programm Freehand nachzuzeichnen. Klingt erstmal nicht schwer… nun, ist es auch gar nicht. Dennoch gibt es ein paar Tücken. So kann man mehrere aneinandergereihte Vektoren beispielsweise zu einem Rechteck verbinden. Wenn man alles richtig gemacht hat, lässt das Programm es zu diese Fläche einzufärben. Hat man unsauber gezeichnet oder falsche Knöpfe gedrückt wird’s schon schwieriger. Und genau da find mein Problem bei dieser Klassenarbeit an. Letztlich führte es dazu, dass ich meinen Wasserhahn nicht wie vorgegeben in einem grau einfärben konnte. Mal schauen, wie sich das auf die Note auswirkt.
Wir sollten das Ergebnis nächste Woche Donnerstag in Händen halten.




Absolut Banane

12 09 2005

Heute war der große Tag. Heute war mein erster Schultag an der einjährigen Berufsfachschule für Mediengestaltung. Denkste. Ich beginne mal von vorne. *zurückspul* Mein Wecker klingelte pünktlich um 6 Uhr in der früh, schließlich musste ich die Straßenbahn schon um 6:51 Uhr nehmen, um pünktlich eine Stunde später an der Schule zu sein. Um 8 Uhr traf ich also (nach einigem Suchen) im Klassenzimmer ein. Die Damen und Herren der Schule haben doch glatt über die Sommerferien alle Säle neu durchnummeriert. Die Saalnummer auf dem Bestätigungsschreiben war also ungültig. Nun gut, ich habe den neuen Raum dennoch recht schnell gefunden. Als es dann um 8:15 Uhr losging wurden wir kurz begrüßt und uns wurde unser Anmeldeformular gegeben, wir sollten doch bitte nochmals alle Angaben überprüfen, notfalls korrigieren, und schließlich unterschreiben. Das war’s. Ende. Aus. Nach Hause fahren. Da habe ich also knapp 11 Euro für Straßenbahntickets ausgegeben, habe mich um 6 Uhr aus dem Bett gequält und das alles nur wegen einer Unterschrift?! Ich erspare mir hier einen erneuten Wutanfall und schließe mit diesen Worten lieber den heutigen Eintrag.




Google Earth

3 07 2005

Im Moment informiere ich mich *mal wieder* intensiver darüber, was ich nach meinem Jahr an der Berufsschule in Heidelberg zum Mediengestalter für Print- und Digitalmedien so machen könnte. Soll ich mich für einen Ausbildungs-, Studium- oder BA-Platz bewerben? Oder vielleicht alles zusammen? Ich weiß es nicht. Aus diesem Grund versuche ich mehr Informationen zu den einzelnen Möglichkeiten zu bekommen, da man längst nicht alle Berufswünsche auf jede Art erlernen kann.

Mein Vater hat mir ein neues Google-Programm, “Google Earth” genannt, gezeigt. Damit kann man aktuelle Satellitenbilder von der gesamten Erde anzeigen lassen. Bei den grau markierten Flächen sind Zooms bis auf wenige 100 Meter möglich. Man kann dem Kanzler im Reichstag sozusagen seine Perücke wegpusten. Was für ein Spaß!




Ich mache den Weg frei

4 03 2005

Gestern hatte ich Sonderurlaub von meinem Zivildienst. Denn gestern war ein bedeutsamer Tag, er war dazu bestimmt die Richtung meines nächsten Lebensabschnitts festzulegen.

11:20 Uhr, Linie 5R des öffentlichen Nahverkehrs. Ich befinde mich auf dem Weg zur Heidelberger Berufsfachschule. “Nächste Halstestelle: Berufsschule”, tönte es nach 40 Minuten Fahrtzeit aus den alten Lautsprechern. Ich war angekommen. Mit einem “vergleichsweise einfachen Test” – wie es im Schreiben hieß, das ich einige Wochen zuvor erhielt – würde ich nun konfrontiert. Was soll ich sagen? Er war es auch! Von den etwa 30 Bewerbern wurden zusammen mit mir etwa 95% angenommen. Ab 12. September bin ich also offizieller Schüler der Fachrichtung “Mediengestalter für Digital- und Printmedien” an der Johannes-Gutenberg-Schule Heidelberg, erreichbar unter www.jgs-heidelberg.de.