Platz 18 in den deutschen Blogcharts

7 10 2006

Die Blogosphäre ist ein nettes Stichwort, mit dem man als (fast) täglicher Blogger eigentlich immer einen 2.000 Zeichen-Beitrag geschrieben bekommt. Dabei ist die Blogosphäre als solche für Außenstehende eher unbekannt oder undurchsichtig. Die Blogger scheinen in ihrer eigenen Welt zu leben. Wobei ja nicht einmal jeder Blogger weiß, was die Blogosphäre ausmacht. Da gibt es jede Menge ungeschriebene Gesetze, eine davon: Nimm niemals jemanden aus deinen Verlinkungen (Fachwort: Blogroll) heraus, wenn du ihn/sie erst einmal aufgenommen hast!

Letztlich geht es für viele, nicht für alle, Blogger um möglichst viele Klicks. Dass das so ist, haben die Jungs von den deutschen Blogcharts mit Argusaugen beobachtet und erkannt. Ein Mittel, um die Weblogs zu verknüpfen, sind auch die Trackbacks, Pingbacks und so weiter. Die Dinger sind auch bei mir zu finden, wenn der Leser auf die Kommentarfunktion klickt. Ich verstehe diese großartigen Verknüpfungen durchaus und finde sie auch toll! Schließlich freut man sich ja wie ein kleines Kind, wenn man feststellen darf, dass der eigene Blog von einem anderen Blogger zitiert wurde. Das ist echt großartig!

Um in den deutschen Blogcharts aufgenommen zu werden oder gar aufsteigen zu können, braucht es von alledem eine gehörige Portion. Jetzt wird vielleicht auch verständlich, weshalb Hardcore Blogger empfindlich auf Blogroll Einträge reagieren können. Das ist natürlich alles nur hypothetisch. Jetzt kommt die Preisfrage: Was muss ich machen, um in die Blogcharts zu kommen? DonsTag hat eine Antwort erarbeitet in Form eines kurzen Fragebogens. Genial! DonsTag sieht mich auf Platz 18 der deutschen Blogcharts!

Und nicht nur das. Er hat auch noch individuelle Tipps auf Lager, was ich machen muss um zu diesem Ziel zu gelangen. Das beste: DonsTag hat sich durch seinen Service und die damit verbundenen eingehenden Links – schließlich bin ich nicht der einzige Blogger, der zu seinem Test verlinkt – auf Platz 19 (Kalenderwoche 40) vorgearbeitet.

Diese Tipps soll ich befolgen, um auf Platz 18 der dt. Blogcharts zu landen.

Meine konkrete Auswertung sieht vor, ich soll einen Shop eröffnen, über den ich schreibe. Außerdem soll ich in dem Shop wiederum einen Blog anlegen über den ich blogge. Irgendwie habe ich da glaube ich was falsch verstanden. Einen Shop wird es hier nicht geben, sofern es mir aber wichtig erscheint, gibt es ab sofort Links zu Produktseiten von Amazon in meinen Beiträgen. Ich bin ja schon gespannt wie ein Flitzebogen, wann das das erste Mal der Fall sein wird. Die anderen Ratschläge muss ich erst noch genauer überprüfen. Zumindest die Ironie sollte in meinem Blog doch schon vorhanden sein.

Schön, dieser Eintrag hat euch eindrucksvoll bewiesen wie schnell 2.183 Zeichen zu füllen sind.




Googles neues Gesicht

27 09 2006

Was treiben die Herren bei Google eigentlich zur Zeit? Seit etwa einem Monat sieht meine Suchergebnisseite manchmal anders aus als ich es gewohnt bin. Offenbar testet Google gerade eine Designvariante an zufällig ausgewählten Benutzern. Einen richtigen Vorteil am neuen Seitenaufbau konnte ich allerdings nicht feststellen. Da ich es nicht besser weiß, lasse ich mich einfach mal überraschen wie es mit Googles Layout weitergeht. Die Firma feiert heute übrigens ihr achtjähriges Bestehen. Gratulation von mir.

Das linke Bild zeigt die alte Version der Suchergebnisseite und das rechte die neue, welche aber nur sporadisch auftaucht. Für den abschließenden Satz möchte ich heute noch schnell das Thema wechseln: Der Video-Podcast Ehrensenf ist einen Besuch wert!




Das Ende einer winzigen Ära

26 09 2006

Aufmerksame Leser wissen bereits, dass ich neben einem Windows PC auch einen Power PC von Apple hier herumstehen habe. Eigentlich gefällt mir Apples Betriebssystem ja wirklich sehr gut, leider reicht weder mein Mumm, noch meine Festplattengröße aus einen kompletten Wechsel hinzulegen.

Das führt dazu, dass ich meinen Mac mini eigentlich nur sporadisch einschalte, so geschehen an diesem Abend. Ich habe auch gleich iTunes geöffnet, um die neuesten Folgen meiner abonnierten Podcasts herunterzuladen. Mit dabei war auch SiM #400. Das ist für den ein oder anderen nur ein kryptischer Code, andere wissen jedoch sofort was gemeint ist. SiM steht für Schlaflos in München und ist der Name unter dem Annik Rubens den ersten richtig erfolgreichen Podcast Deutschlands seit Frühjahr 2005 veröffentlicht.

Heute kam die letzte Folge. Ich bin erst sehr spät als Hörer eingestiegen, dennoch kann ich den großen Verlust nachvollziehen, von dem viele Kommentatoren auf Anniks Website schreiben. Annik selbst sagt in ihrem letzten Podcast, dass sie über ein neues Format für SiM nachdenkt und sich in den nächsten Monaten sporadisch mit einem Zwischenstand melden möchte. Denn irgendwann soll Staffel 2 mit Folge 401 starten. Ich hoffe zumindest, dass es soweit kommen wird. Ansonsten bleiben uns noch sechs weitere Podcasts mit Annik Rubens, die allerdings entweder kommerziell, sehr themenspezifisch oder gar beides sind. Ich wünsche Annik viel Erfolg bei ihren laufenden und weiteren Projekten und Danke für geschätzte 40 Folgen, die ich mir regelmäßig angehört habe.




Der Tucken-Crashkurs

29 08 2006

Mein vorletzter Beitrag brachte mich dazu bei Google mal das Wort „Tucke“ einzugeben. Als eines der besten Ergebnisse kam eine private Website heraus, die einen völlig kostenlosen und dennoch absolut authentischen Tucken-Crashkurs bietet.

Sozusagen ein „Wie-werde-ich-eine-Tucke-in-10-Schritten“-Lehrgang. Ich habe mich gekringelt vor lachen! Der Text ist so treffend formuliert und wirklich jeder kann mitmachen. Also los, lieber Leser. Anklicken, ausdrucken und ab vor den Spiegel! Für gebrochene Handgelenke oder sonstige Verletzungen möchte ich allerdings keine Verantwortung übernehmen. Ausprobieren auf eigene Gefahr.




Kurz notiert

29 08 2006

Eben auf der Website eines ehemaligen Klassenkameraden gefunden, Stichwort GEZ.