Ich hab’s ja nun wirklich nicht leicht. Jaja… was für eine Floskel! Zusammen mit einigen Mitschülern versuche ich die zweite Ausgabe der Schülerzeitung auf die Beine zu stellen. Das will aus diversen Gründen nicht klappen. Zuerst ist man ja immer ganz furchtbar motiviert und wenn’s dann an die Umsetzung geht, würde man viel lieber auf Ibiza einen Cocktail schlürfen.
Sei’s drum. Wir hinken nämlich stark dem Zeitplan hinterher. Und ich habe absolut keine Zeit mich darum zu kümmern, weil ich nächste Woche Zwischenprüfung habe und die gut werden muss. Also ist Lernen angesagt.
Woran es Schülerzeitungen im allgemeinen mangelt ist die Anzahl der Artikel. Um nicht auch hier in unermesslichem Ausmaß einspringen zu müssen, hat die Redaktion entschlossen Plakate in der Schule aufzuhängen. Schon vor ein paar Wochen habe ich aus diesem Grund ein Plakat entworfen, das sich einem Wortspiel bedient, denn unsere Schülerzeitung nennt sich „Letter“ – das bedeutet Buchstabe. Und vom Klang her eben auch „Lätta“.
Ob’s was bringt, werden die nächsten Wochen zeigen. Morgen wird das Teil erstmal an strategisch günstigen Positionen im Schulgebäude aufgehängt.
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Kategorien: Schulisches
Geschrieben um 18:49 Uhr mit Tigerhausschuhen an
Die groben Pläne sind nun also gemacht. Eventuell geht es am 7. Juli 2007 nach Amsterdam auf eine der größten Dance-Partys weltweit. Jährlich pilgern über 40.000 Musikbegeisterte nach Holland, um in der Amsterdam Arena einen Abend und die ganze Nacht hindurch zu feiern. Das Spektakel aus Show, Musik und natürlich Tanz nennt sich Sensation und findet seit 2000 regelmäßig statt.
Ich bin schon ziemlich aufgeregt, denn nächste Woche beginnt der Vorverkauf und auf einer Internetseite habe ich gelesen, dass die Karten in der Regel innerhalb von wenigen Stunden ausverkauft sind. Also will ich einer der ersten sein, um sicher gehen zu können. Hoffentlich bricht der Ticket-Server nicht zusammen bei diesem Ansturm!
Die Sensation zeichnet sich auch durch die Tatsache aus, dass alle Besucher in weißer Kleidung kommen müssen. Passende Schuhe und eine Hose hätte ich sogar parat. Vielleicht investiere ich noch etwas Geld in ein neues Shirt. Am 10. März gibt’s an dieser Stelle ein Update, ob mit dem Ticketkauf alles glatt ging. Erst danach lohnt es sich konkrete Gedanken zu den Reisemodalitäten zu machen.
Update vom 11. März: Juhuu! Die Karten sind gekauft. Gleich zwei Karten hat ein lieber Freund für ihn und mich im Internet erstanden. Und es war wirklich sinnvoll gleich zum Verkaufsstart um 10 Uhr zuzuschlagen, denn laut Veranstalter waren alle 40.000 Tickets berits nach zwei Stunden ausverkauft.
Jetzt geht es also an weitere Planungen, denn ich weiß noch nicht, ob ich mit der Bahn oder dem Flugzeug anreisen werde. Beide Wege kosten ziemlich genau dasselbe. Ich werde es vielleicht vom zeitlichen Aufwand abhängig machen. Den muss ich noch überprüfen. Natürlich schreibe ich hier alles rein, was das betrifft.
Meine Eltern hatten ja im Januar ihre Silberhochzeit gefeiert. Heute will ich euch Lesern erzählen, was ich Ihnen geschenkt habe. Wobei das schon nicht ganz richtig ist. Das Geschenk kommt von mir und meiner Schwester. Wir schicken unsere Eltern am 7. Juli auf eine Schifffahrt, genauer gesagt zum legendären „Rhein in Flammen“.
Was hat es damit auf sich? Auf dem Rhein in Flammen werden alljährlich alle naheliegenden Burgen und Schlösser prachtvoll beleuchtet und es starten mehrere große Feuerwerke. Man kann sich das ganze natürlich auch von Land aus ansehen. Nur auf den Booten sieht man allerdings alle Feuerwerke und alle Burgen. Zudem gibt’s noch ein leckeres 2-Gänge Menü und Live-Musik an Bord.
Passend zum Ereignis habe ich in Photshop ein wenig gebastelt und dabei ist das nebenstehende Bild herausgekommen. Dieses wiederum habe ich auf teurem Hochglanzpapier ausgedruckt, sieht echt schnieke aus. Fehlt nur noch ein passender Bilderrahmen. Mit schwarzem Rand wäre es am besten, was meint ihr?
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Kategorien: Feierliches
Geschrieben um 1:05 Uhr mit Tigerhausschuhen an
Ein Blick auf die Uhr verrät, es ist zehn vor drei. Und trotzdem habe ich heute schon eine Show der Stage Entertainment gesehen. Holiday on Ice gastiert für vier Tage in Mannheim mit der Mystery-Show. Parallel dazu tourt die Show Romanza ebenfalls durch Deutschland.
Ich hatte zwei Freikarten und begab mich auf die Suche nach willigen Freunden. Das gestaltete sich zunächst nicht einfach, aber ich konnte dann doch noch jemanden überzeugen. Also traf ich mich heute kurz nach 10 Uhr mit Henri vor der SAP Arena. Wir mussten auch gleich rein, weil die Vorstellung in zwanzig Minuten beginnen sollte. Unnötig zu erwähnen, dass sie das dann auch tat.
Die zweieinhalb-stündige Show war gut inszeniert. Anfangs brauchte ich ein paar Minuten, um vom Alltag abzuschalten und die Welt des Eiskunstlaufs einzutauchen. Danach war’s aber umso schöner. Henri und ich haben uns natürlich gleich einen süßen Künstler auf dem Eis ausgeguckt. Zu schade, dass wir nicht weiter vorn saßen.
Huch, ein kleiner Zeitsprung. Ich schreibe diesen Eintrag um 20:52 Uhr weiter. Habe zwischengespeichert.
Die Show hatte einige wirkliche Höhen, dazu gehören unter anderem die zahlreichen synchronen Gruppentänze. Oder als man Alice auf dem Weg ins Wunderland begleiten konnte. Sehr schön inszeniert! Bei diversen Nummern, wurden die Artisten an einem Seil an der Decke befestigt und schwebten über die Eisfläche, was auch sehr beeindruckend war. Dabei fand ich besonders die Szene mit einer Hexe gut, die vier Skelette aus ihren Särgen dazu brachte durch den Raum zu schweben.
Leider blieben auch technische Pannen nicht aus. ein ferngesteuertes Podest wollte sich nicht mehr von der Eisfläche bewegen lassen. Drei eifrige Helfer drückten und schoben per Hand das Teil weg, was aber scheiterte. Die Elektronik blockierte scheinbar die Räder. Nach viel Gedrücke und Gescheibe hat’s dann doch noch irgendwann geklappt.
Zusammenfassend war es eine tolle Show, meine Empfehlung. Hier gibt es Bilder.
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Kategorien: Unterhaltendes, Unterwegs mit Freunden
Geschrieben um 21:54 Uhr mit Tigerhausschuhen an