Upgrade! Wenn das Leben zu ruckeln anfängt

4 10 2006

Wir haben zwei Autos. Eines davon ist ein Kadett. Ja genau, der ist von Opel. Opel deswegen, weil mein Vater diese Vehikel am besten reparieren kann. Deswegen haben wir seit ich denken kann auch immer nur Autos von — richtig — Opel gehabt.

Nun, unser schöner Kadett hat schon seit über einem Jahr Probleme mit dem Verteiler. Zumindest dachte das mein Vater. Der Leser weiß ja, das ist der mit der vielen Ahnung. Daraufhin hat er erstmal ein paar Monate ins Land ziehen lassen und sich irgendwann durchgerungen einen neuen gebrauchten Verteiler vom Schrottplatz zu besorgen. Schnell eingebaut und siehe da, die Kiste läuft wieder reibungslos! Für eine Woche. Dann ging das sporadische Ruckeln wieder los.

Der Leser kennt das sicher von seinen High-End-Spielen, wenn er nur jede dritte Sekunde ein neues Bild auf seinem Schirm sieht, weil die verbaute Grafikkarte nicht mitkommt. So in etwa muss sich der Leser das Gefühl vorstellen, wenn sein Verteiler beim Kadett futsch ist. Ach richtig. Es lag ja gar nicht am Verteiler. Aber meinen Vater tangierte das recht wenig. Er kaufte fröhlich den zweiten gebrauchten Verteiler. Das Problem blieb natürlich und mündete vor einigen Wochen im absoluten Framerate-Desaster (neudeutsch für Bildwiederhungstragödie) auf der Autobahn. Das Auto brachte und zwar nach mehrstünduger Fahrt bis vor unsere Haustür, aber das Wenden auf dem Bürgersteig blieb mir verwehrt. Motor aus, es qualmte kurz.

Was macht mein Vater? Genau! Der dritte Verteiler musste her. Beschleicht den Leser auch so langsam aber sicher das Gefühl, dass es gar nicht am Verteiler liegt? Nun gut, nach genauerem Inspizieren hat mein Vater seine Meinung geändert: Es müssen die Zündkabel sein! Oha! Zumindest eins davon. Ach, welch Glück. Tatsächlich sah eines davon überaus verdächtig aus und wurde ausgetauscht. Angeblich soll die Framrate jetzt wieder stimmen. Zumindest zuckt der Motor im Moment nicht mehr.

Puh, ganz schön langer Eintrag zu dem Thema. Ich hatte für einen kurzen Moment überlegt dem Leser noch vom Gurt zu berichten, der den Fahrer des Kadetts nach einiger Zeit zu erwürgen beginnt. Aber ich entschied mich für heute dagegen.




Schon wieder ist was kaputt

30 07 2006

Mmmhhh… das angekündigte Gewitter scheint gerade aufzuziehen. Eben hat es ziemlich heftig geblitzt, obwohl es noch keinen Tropfen regnet. Seltsam.

Mittlerweile macht der Ein- und Ausschalter meines Monitors neben der Grafikkarte auch noch Probleme. Die Garantie läuft dieses Jahr an Weihnachten ab, also werde ich das gute Stück vorher noch zur Reparatur geben. Aber erst, wenn ich meine Grafikkarte wieder habe. So geht’s ja nun auch nicht… alles einfach wegschicken.

Ich war heute mit ein paar Freunden und meiner Mutter im Miramar, ein Erlebnisschwimmbad. Und ich musste nicht einmal etwas bezahlen, weil wir es als vorgezogenes Geburtstagsgeschenk tarnten. Oh… jetzt fängt’s doch noch an zu regnen. Hätte ich jetzt einen Podcast, könnte ich euch einen akustischen Eindruck davon vermitteln. Wie Annik Rubens von Schlaflos in München vor einiger Zeit. Mmmh… hat schon wieder aufgehört. Ich glaube, heute wird es noch gewaltig scheppern. Eigentlich ist das gar nicht gut, weil ich für eine andere Website eine Art Podcast aufnehmen möchte.

Nun, was habe ich noch gemacht? Ich habe noch ein paar letzte Sachen zusammengesucht für den Start meiner Ausbildung im September. Die brauchen natürlich meine Bankverbindung, aber auch wieder die Sozialversicherungsnummer und den ganzen Kram. Morgen werde ich das wegschicken.




Der König der Löwen

18 04 2006

Huiuiui war das aufregend am Ostersonntag! “Der König der Löwen” ist als Film schon ganz gut, aber die Handlung lässt sich mindestens genauso gut auf einer großen Musicalbühne aufführen. So zumindest mein Eindruck von dem Ganzen. Die Darsteller haben wirklich ihr bestes gegeben, was man nicht zuletzt auch am schweißgebadeten erwachsenen Simba sehen konnte. Ja genau, ich konnte das sehen! Denn die vierte Reihe erwies sich (wie zu erwarten) als absoluter Glücksgriff. Spätestens als sich die großen Giraffen bei dem Hit “Ich will jetzt gleich König sein” nach vorn über das Publikum beugten waren ich und meine Schwester mitten drin im Geschehen. Noch mindestens bis September läuft das Musical im Hamburger Hafen und ich kann meine uneingeschränkte Empfehlung geben; trotz des hohen Ticketpreises von über 100 Euro.

Zu guter Letzt noch ein paar österliche Statistiken. Ich hoffe ihr hattet schöne Feiertage.




Events in Hamburg

15 04 2006

Nur noch wenige Minuten, dann geht es auf nach Hamburg. Die gesamte Familie macht sich auf den Weg, um das ein oder andere Musical anzuschauen. Bei mir und meiner Schwester ist es “Der König der Löwen” und meine Eltern wird es bei “Dirty Dancing” nicht mehr ruhig auf den Sitzen halten.




An Intimate Evening Of Grand Illusion

10 10 2005

Der Meister der Großillusionen David Copperfield eröffnete gestern Abend um 20 Uhr seine Deutschland-Tour in meiner wunderschönen Heimatstadt Mannheim. Das Spektakel fand in der kürzlich eröffneten SAP-Arena statt. Und soll ich dir was sagen? Ich war dabei! Juhuu! Na das wollte ich mir nicht entgehen lassen, den größten Magier unserer Zeit live auf der Bühne zu sehen. Und ich wurde zusammen mit meiner Schwester weitestgehend nicht enttäuscht. Ich möchte hier gar nicht so sehr auf Details der Show eingehen, falls jemand diese Zeilen liest und erst noch in die Show gehen möchte.

Eine Sache, die garantiert keine Spannung vorweg nimmt werde ich an dieser Stelle aber doch los: Herr Copperfield bezog das Publikum sehr stark in sein Programm ein. Um per Zufall Zuschauer für seine Tricks zu bestimmen, nutzte er Frisbee-Scheiben, die er ins Publikum warf. Somit kann davon ausgegangen werden, dass es sich nicht um Mitarbeiter handelte.

Achja, einziger Kritikpunkt ist der hohe Kartenpreis. Es gibt verschiedene Kategorien, wobei wir die dritt teuerste wählten und pro Person über 70 Euro berappen mussten. Wer hat, der hat.