Think different

25 06 2006

Meine Eltern haben mir ja im letzten Jahr überraschenderweise einen Mac mini spendiert, den ich für die Ausbildung zum Mediengestalter und natürlich auch danach sehr gut gebrauchen kann. Die meiste Zeit über arbeite ich jedoch an meinem Windows PC. Mmhhh… also an der großen grauen Kiste, um neuerlich entstandene Unklarheiten zu beseitigen. Im Moment sitze ich jedoch an meinem Mac.

Andere Leute hingegen wenden nach jahrzentelanger Treue Apple den Rücken zu. Ist wahrscheinlich sehr selten, gibt es aber, wie ich in einem englischen Blog heute las. Neben einem 3 GHz-Rechner mit riesiger Festplatte, griff der Blogger natürlich auch zu einem “real fucking keyboard”. Wie es dazu kam?

“[I’ve bought] a real fucking keyboard, which I found via links from other bloggers. OK, technically it’s called the Customizer 104/105 Black. But at lunch today I was trying to describe to Brett exactly what sort of keyboard it was, and I said something to the effect of „Do you remember those IBM Model M keyboards that you had to push real hard and they clicked when you pressed a key, and if you could type 100 words a minute it sounded like the world was coming to an end?“ And Brett said, „Oh! You bought a real fucking keyboard!“ So in this house, it shall henceforth be known as „the real fucking keyboard.“ It even comes with a real fucking USB cable.”




Die Schweiz ist mal wieder amüsant

2 06 2006

Die Fußball WM steht kurz bevor und einige Reiseveranstalter und Urlaubsländer holen aus diesem Umstand das bestmögliche heraus: Spezielle Reisen nur für Frauen! Welch grenzgeniale Idee. Während TUI & Co. auf seinen Websites auf gewöhnliche Weise seine Frauen-WM-Angebote anpreist, geht die Schweiz ins Fernsehen. Auch im Internet kann man sich den flashkodierten Spot ansehen, der… irgendwie lustig ist.




Die zarteste Versuchung

11 04 2006

Vor etwa über einem halben Jahr habe ich mich auf die Suche begeben, welcher Dateiendung mein Charakter am ehesten entspricht. Ein verblüffendes Ergebnis war der Lohn für meine Bemühungen nach zig beantwortet Fragen.

Doch das war mir natürlich nicht genug, Dateiendung hin oder her… welcher Frucht entspreche ich denn überhaupt? Nach was schmeckt mein Charakter?! Selbstverständlich hat auch diese Frage ein kompetenter, mehrseitiger Test beantwortet. Ich schmecke nach dunkler Schokolade.

“Hm, dunkle Schokolade! Sie schmecken reichhaltig und so richtig nach Luxus, mit Ihnen lässt man es sich gut gehen (schon beim Gedanken an Sie merken wir, wie unsere Hüften in die Breite gehen?!) Mit Ihrer unglaublich weichen und geschmeidigen Konsistenz ist es fast unmöglich, Ihnen zu widerstehen. Und tatsächlich, wer Ihnen erlegen ist, der kommt ein Leben lang nicht mehr davon los. Das Fleisch ist eben manchmal schwach… Aber es ist nicht Ihre Schuld, dass Sie so unwiderstehlich sind! Sie genießen es, angebetet zu werden. Sollen Ihre Liebhaber Sie doch in Gold verpacken und auf einen Altar heben! Und das ist nicht übertrieben, so kostbar und berauschend, wie Sie schmecken!”

Auch diesem Ergebnis kann ich natürlich vollkommen zustimmen, denn die Anbetung meiner Person gar nicht üppig genug ausfallen. Auf, auf! Schafft Seide und Gold heran!




Meine Lieblinks – Teil 2

7 04 2006

Es gibt Neues zu berichten von der Front. Zur Zeit entsteht ja eine Schülerzeitung bei uns an der Schule. jede schülerzeitung braucht einen Namen, so auch diese und in der engeren Auswahl standen eigentlich die beiden Begriffe „Ampére“ und „Impuls“. Schließlich erkannten wir, dass der Bezug zur Schule fehlt und so entschieden wir uns für die „Letter“. Das hat jetzt nichts mit der Magarine zu tun auch wenn es sich genauso ausspricht. Heute entwarfen etwa 50 Mediengestalter ihren Vorschlag zum Titelblatt und in der nächsten Woche wird ausgewertet.

Anderes Thema: Falls du Star Trek-Fan bist und noch so altertümliche Disketten bei dir zu Hause herumfliegen, dann sofort holen gehen! Mit dieser einfachen und bebilderten Anleitung ist es nämlich ein Leichtes aus den platten Flundern formschöne Enterprises zu basteln.




Netzfundstück der Woche

18 10 2005

“Lieber Sohn, schreibt Bastis Mutter.

Ich schreibe Dir, damit Du weißt, dass ich noch lebe. Ich schreibe langsam, weil ich weiß, dass Du nicht schnell lesen kannst. Wenn Du wieder einmal nach Hause kommst, wirst Du unsere Wohnung nicht wieder erkennen. Wir sind nämlich umgezogen.

Sogar eine Waschmaschine war schon in der neuen Wohnung. Ich habe ein Dutzend Hemden hineingegeben und zog an der Kette; die Hemden habe ich allerdings nicht wiedergesehen.

Vater hat die Stelle gewechselt. Er hat jetzt 500 Leute unter sich. Er mäht den Friedhofsrasen. Und Deine Schwester hat gestern ein Baby bekommen. Da wir nicht wissen, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, kann ich Dir nicht schreiben, ob Du jetzt Onkel oder Tante geworden bist.

Letzte Woche hat es nur siebenmal geregnet, zuerst drei Tage, dann vier. Es hat so gedonnert, dass unser Huhn viermal dasselbe Ei gelegt hat.

Ich schicke Dir auch die Weste, die Du sicher vermissen wirst. Die Knöpfe habe ich abgetrennt, um das Gewicht und das Porto zu vermindern. Sie stecken in der oberen Tasche rechts.

Am Dienstag sind wir alle gegen Erdbeben geimpft worden.

In Liebe,

Deine Mutter

PS: Ich wollte Dir noch Geld mitschicken, aber ich hatte den Brief schon zugeklebt!”