Nach dem Lauf ist vor dem Lauf

22 10 2007

Der Streckenverlauf war nun doch ein völlig anderer als ich ihn prophezeite. Wir sind ihn übrigens tatsächlich ein paar Tage vor dem Lauf testweise gelaufen, nur Basti (nicht ich) konnte beim Training nicht mitmachen. Hier der aktualisierte Streckenverlauf.

Meine eigenen Übungseinheiten im Fitnessstudio begannen bei 60 Minuten für die 7,5 Kilometer lange Strecke. Auf dem offenen Feld waren es dann zuletzt etwa 43 Minuten auf 7 Kilometer. Max erwies sich als Zugpferd, was mir eine völlig überraschende Zeit von 33 Minuten und 30 Sekunden einbrachte. Dafür taten mir auch tagelang die Waden weh! Auch Alex verbesserte sich im Trainingsvergleich um etwa fünf Minuten. Eine Urkunde belegt das alles.

Nach dem TeamRun stärkten wir uns ein wenig am kostenpflichtigen Catering und mischten uns unter das AfterRun-Partyvolk in der Maimarkthalle. Dabei hatten es uns solche Knicklichter angetan, die gratis am Eingang zu haben waren. Es entstanden die abstrusesten Gebilde. Später versorgte uns sogar die Security mit weiteren Lichtern, um unser Machwerk zu auszubauen. Ein anschließender Rundgang im dunklen Partysaal brachte uns entsprechende Beachtung ein. Wir waren dann alle doch recht müde und musste nicht zuletzt wegen des arbeitsreichen Freitags nach Hause. Ein Mietwagen von Alex machte das so komfortabel wie möglich. So fand ein sehr schöner Abend sein Ende.




LifeSensor TeamRun mit den Roadrunners

12 10 2007

In sechs Tagen nehme ich zusammen mit drei Freunden an einem kleinen Marathon teil. Dabei steht der Spaß im Vordergrund – weniger die Schnelligkeit. Wir wollen die siebeneinhalb Kilometer stets zusammen laufen unddamit gemeinsam ins Ziel kommen. Ganz gratis ist der Spaß leider nicht: Jeder Teilnehmer musste 15 Euro im Vorfeld blechen.

Am 18. Oktober geht es nun also los. Wenn alles klappt, machen wir am Sonntag noch einen Probelauf. Er wird zeigen wie fit wir wirklich sind und iwie wir uns von der Geschwindigkeit her aufeinander abstimmen müssen. Ein in die Startnummer integrierter Sender misst für jeden Teilnehmer die individuelle Zeit. Dabei startet die messung nicht mit dem Startschuss, sondern mit dem Überschreiten der Startlinie. Unser illustres Grüppchen gab sich übrigens den Namen „Roadrunner“, denn eine Teambezeichnung war für die Anmeldung obligatorisch.. Leider weiß ich noch nichts Genaueres zum Streckenverlauf. Meine Recherchen ergaben, dass der TeamRun von 2006 an der SAP Arena startete, dann über den Pfingstberg und Hochstätt wieder zurück nach Bösfeld führte. Meinen vermuteten Streckenverlauf habe ich bei GoogleMaps mit roter Farbe eingetragen. Der Start- und Zielpunkt ist ebenfalls von mir mit einem Ballon markiert worden.

Nach dem Lauf gibt’s was für die Pflege des Bierbäuchleins: Eichbaum spendet jedem Team ein 5-Liter-Fass feinstem Bieres. Meine nototrische Allkoholallergie veranlasst mich jedoch meinen Anteil den drei anderen zu überlaassen. Der spätere Tagesverlauf sieht noch eine AfterRun-Party vor, die im Preis enthalten ist. Dort wird es noch einmal Gelegenheit geben ausgiebig zu feiern – wenn das nach den fünf Litern Bier überhaupt noch möglich ist… wobei… das hebt ja auch die Stimmung! Ich bin jedenfalls sehr gespannt und hoffe auf ein paar Schnappschüsse, die findige Fotofuzzis von uns beim Zieleinlauf machen könnten und uns überteuert verkaufen.