Das Entspannungswochenende

31 05 2005

Die 3,5stündige Autofahrt nach Augsburg verlief am Freitag Abend sehr gut. Weder Staus noch andere Zwischenfälle störten die Anreise. Im Dorint-Novotel Augsburg, das von den Einwohnern wohl nicht zu unrecht liebevoll “Maiskolben” genannt, begrüßte uns die Rezeptionistin mit der ich am Mittag telefoniert hatte. Sie hielt die Zimmerkarte sowie einen Umschlag mit Stadtplan, einem Gutschein für 2 Begrüßungscocktails und 2 Eintrittskarten fürs Museum der Augsburger Puppenkiste bereit. Sie teilte uns kurz mit, dass unser Zimmer im 9. Stockwerk läge und wünschte einen schönen Aufenthalt. Den “schönen Aufenthalt” bekamen wir übrigens eigentlich zu jeder Zeit von jedem Angestellten gewünscht. Eine nahezu inflationäre Verwendung. Die Tür zum Zimmer wurde mit einem Kreditkarten ähnlichen Plastikkärtchen geöffnet, woraufhin sich im Zimmer das Licht einschaltete. Genial! Die Betten, der Ausblick, das Bad… alles war großartig. Die erste Nacht verstrich in unserem kleinen Reich und am nächsten Morgen wurde ein reichhaltiges Frühstück serviert. Prädikat: lecker! Das Hotel und das Personal waren super nobel, wofür die 4 Sterne im Namen stehen. Im Laufe des Samstags machten wir uns auf zur Augsburger Puppenkiste, um “Das kleine Gespenst” anzuschauen. Im Anschluss daran schlenderten wir durch das angeschlossene Museum und konnten Jim Knopf, Urmel aus dem Eis und viele andere bekannte Charaktere bestaunen. Am Abend verpflegten wir uns beim Mexikaner Papa Sitos, welches unmittelbar neben dem Hotel angesiedelt ist. Das Restaurant ist sehr empfehlenswert, wenn auch nicht ganz günstig. Bei einem eventuellen nächsten Augsburg-Besuch wird es mich aber sicher wieder dort hin ziehen. Leider hieß es am Sonntag schon wieder “Koffer packen”. Sicher werden Markus und ich den Aufenthalt so schnell nicht vergessen. Dank der vielen digitalen Bilder bleibt uns das Wochenende auch visuell für immer erhalten. Bald geht eine Auswahl auf meiner Site online.




Augsburg – ich komme!

27 05 2005

Mein Schatz Markus hatte am Dienstag Geburtstag und ich konnte es mir nicht nehmen lassen ihm seinen Wunsch die Augsburger Puppenkiste einmal real zu sehen zu erfüllen. Und heute geht’s auch schon los. In wenigen Minuten geht’s auf die 300 Kilometer lange Strecke Mannheim-Augsburg. Das Ganze soll sich natürlich ein wenig lohnen, also bleiben wir bis Sonntag und nehmen auch noch das ein oder andere Schwimmbad, Discos und so weiter mit. Am Montag dann ein ausführlicher Bericht an dieser Stelle! Jetzt muss ich erst mal die Kiste hier ausschalten und die restlichen Klamotten einpacken. Der Trockner rödelt auch noch.




Von doofen Fahrplänen und Weihnachtsmärkten

5 12 2004

Ich hätte es wissen müssen. Sonntag morgens um 8 Uhr fahren einfach noch nicht alle Straßenbahnen so wie man es von ihnen unter der Woche gewohnt ist. Nun stand ich da also und wartete auf eine Bahn mit einer großen “7″ vorne drauf, die in die von mir gewünschte Richtung fahren würde. Viel zu spät bemerkte ich das kleine “i” neben der Uhrzeit auf dem ausgehängten Fahrplan. Eine kleine Recherche ergab, dass dieses “i” für Schienenersatzverkehr steht und ich zur Bushaltestelle rüber watscheln sollte. Zu dumm nur, dass der Bus schon ohne mich abfuhr. Nächste Bahn: In 30 Minuten! Nun gut, ich harrte aus und war dann doch überrascht als plötzlich eine Bäckerei öffnete. Ein großes Dankeschön an Kamps, die auch sonntags für ihre Kunden frische Brötchen backen. Gleich mal ein Croissant gekauft. Mmmh… wie das duftet – lecker!

Einige Stunden später fand ich mich schließlich an meiner Zivistelle wieder, der Kirche. Dort fand heute ein Weihnachtsmarkt mit Kaffee und Kuchen statt, bei dem ich aufbauen helfen musste. Sehr schön. Zum Glück gibt es dieses Event nur einmal im Jahr, bin also aus dem Schneider mit dem heutigen Tag.




Zivilehrgang – Zweiter Teil

10 11 2004

Nachdem ich auf Grund meiner Krankheit erst am Mittwoch wieder zum Lehrgang angetreten war, gingen wir am selbigen Abend in ein Erlebnisschwimmbad mit der wohl aufregendsten Rutsche weit und breit.
Im entsprechenden Bereich dieser Website habe ich auch ein paar visuelle Auszüge des Lehrgangs untergebracht. Grundsätzlich wäre ich nicht dagegen abgeneigt gewesen noch zwei weitere Wochen dort zu bleiben, aber man wollte mich einfach nicht lassen. Auf Knien bin ich herumgerutscht. Es half einfach nichts. Seit Freitag Abend bin also wieder in Mannheim.




Zivilehrgang – Erster Teil

29 10 2004

Die letzten fünf Tage über war ich nicht in Mannheim. Nein, ich war in Waldenburg – ein Kaff ganz in der Nähe von Schwäbisch Hall. “Auf diesen Steinen können Sie bauen.” Dort hat die Diakonie, die derzeit mein Arbeitgeber ist, eine Art Schule für Lehrgänge aller Art stehen. Zuerst war ich etwas nervös, denn sooo viele neue Menschen auf einmal sind mir nicht ganz geheuer. Immerhin 30 neue Gesichter – alles Zivis aus Baden-Württemberg mit ein, zwei Ausnahmen. Die vergangene Woche verlief lustiger, interessanter und abwechslungsreicher als ich erwartet. Das geht von Kinobesuchen, auswärtigem Essen, einem Besuch bei einer Kletterarena sowie Spiele- und Fernsehabenden. Tagsüber fand natürlich der Lehrgang statt, der wahnsinnig locker ablief bisher. Meinen mitgebrachten Block und Bleistift habe ich kein einziges Mal gebraucht. Ich erspare euch an dieser Stelle Details des Programms. Nächste Woche geht’s schließlich weiter mit dem zweiten Teil des Lehrgangs.