Was ist hier los?

4 02 2008

Schon seit Wochen keine neuen Beiträge mehr. Die Maus hat ihr Kabel aufgefressen und der Mac mini ist so klein geworden, dass er sich in Luft aufgelöst hat. Mein kleines Zauberbüchlein hat ihn bisher nicht wieder sichtbar werden lassen. So wird es noch einige Versuche und Tage brauchen, bis ich wieder damit arbeiten kann. Erst dann kann es an dieser Stelle auch wieder fundierten Nonsens von mir geben. Ein wenig Geduld.




Wochenends zu Hause

13 07 2007

Liebe Leser,

das Wochenende ist eine einzige Enttäuschung. Der Leser dieses Blogs kennt wahrscheinlich solche Tage, wenn eigentlich alles in trockenen Tüchern ist und man plötzlich tausend Schläge ins Gesicht bekommen. Oder wie in meinem Fall nur drei – aber nicht minder heftig.

Was ist los?

Ich habe, nein ich hatte, drei Termine mit Freunden an diesem Wochenende. Der Reihe nach haben sie mir alle abgesagt. Hätte ich vielleicht nicht nochmal nachhaken sollen, ob mit den Terminen alles klappt? Hätte das die Termine „machbar“ gemacht? Ein Irrglaube… ich wäre dann einfach zu meinen Freunden gefahren und hätte dort die Abfuhr bekommen.

Aber das soll jetzt keine Anklage sein, um Gottes Willen! Zumindest nicht meinen Freunden gegenüber, die sind ja unschuldig. Es ist viel mehr „die Gesamtsituation“, mit der ich unzufrieden bin. Mein Wochenende ist hinüber, total leer. Vielleicht sollte ich mich über die aufgezwungene Freizeit freuen? Es soll ein schönes Wochenende werden. Ja, ein Widerspruch. Ein schizophrenes Wochenende. Es sind nämlich weit über 30 Grad bei strahlend blauem Himmel vorhergesagt.

Und ich ärgere mich doch.




Schnelle Katzen können ihren Besitzern weh tun

21 12 2006

Mir tun ja sooooo die Füße weh! Heute bin ich ganz furchtbar viel umhergelaufen in der renovierten Mannheimer Innenstadt. Ich war in Buchläden, habe nach Klamotten und Schuhen geschaut, war im Supermarkt und noch in einer Drogerie. Dann habe ich dem Nationaltheater einen Besuch abgestattet und im Fitnessstudio einen Termin klar gemacht. Und das alles in Puma-Schuhen des Modells “Speed Cat”, was schon einer Folter gleich kommt. Kurze Strecken bewältige ich in den modischen Tretern ohne Probleme, aber solche Märsche sind zu viel.

Nun, was habe ich konkret erlebt? In der Straßenbahn fand mich ein Mädel scheinbar sehr nett, schaute rüber und war dem Lächeln nahe. Ich habe in dem Moment nicht reagiert. Zum einen weil ich nicht so gut gelaunt war und zum anderen: Hätte ich ihr etwa Hoffnungen machen sollen? Hm, besser nicht. Gleiches ist mir vor etwa einem Monat im Kino am Ticketschalter passiert. Eine Angestellte stand gerade im Hintergrund und als ich sie zufällig ansah, packte sie das freundlichste Lächerln hervor, das sie wahrscheinlich gekannt hat. Es war eindeutig. Und ich einfach nur irritiert. Ich könnte das alles noch ein Weilchen reflektieren, lasse es aber. Was ich mir jedoch vorgenommen habe: aus reiner Höflichkeit und Neugier, wie es weitergehen würde, lächle ich bei der nächsten Gelegenheit allerliebst zurück.

Nochmal zum Thema Schuhe. Auf einer speziellen Website von Puma kann man sich zur Zeit seine eigenen Schuhe kreieren. Der Schnitt ist zwar vorgegeben, aber die Farben sind es nicht. Aus einer reichhaltigen Palette kann man wählen und 20 Einzelteile des Pumas nach Lust und Laune einfärben. Es entsteht ein Unikat und ein Schuh, der absolut zu den eigenen Klamotten passen wird. Denn man hat ihn ja selbst gemacht. Sieben Wochen später und um 139 Euro ärmer hält man die fabrikfrische Ware schließlich in Händen. Eine nette Spielerei ist es allemal, nur schauen meine Entwürfe immer sehr nach Pipi Langstrumpf aus.




Upgrade! Wenn das Leben zu ruckeln anfängt

4 10 2006

Wir haben zwei Autos. Eines davon ist ein Kadett. Ja genau, der ist von Opel. Opel deswegen, weil mein Vater diese Vehikel am besten reparieren kann. Deswegen haben wir seit ich denken kann auch immer nur Autos von — richtig — Opel gehabt.

Nun, unser schöner Kadett hat schon seit über einem Jahr Probleme mit dem Verteiler. Zumindest dachte das mein Vater. Der Leser weiß ja, das ist der mit der vielen Ahnung. Daraufhin hat er erstmal ein paar Monate ins Land ziehen lassen und sich irgendwann durchgerungen einen neuen gebrauchten Verteiler vom Schrottplatz zu besorgen. Schnell eingebaut und siehe da, die Kiste läuft wieder reibungslos! Für eine Woche. Dann ging das sporadische Ruckeln wieder los.

Der Leser kennt das sicher von seinen High-End-Spielen, wenn er nur jede dritte Sekunde ein neues Bild auf seinem Schirm sieht, weil die verbaute Grafikkarte nicht mitkommt. So in etwa muss sich der Leser das Gefühl vorstellen, wenn sein Verteiler beim Kadett futsch ist. Ach richtig. Es lag ja gar nicht am Verteiler. Aber meinen Vater tangierte das recht wenig. Er kaufte fröhlich den zweiten gebrauchten Verteiler. Das Problem blieb natürlich und mündete vor einigen Wochen im absoluten Framerate-Desaster (neudeutsch für Bildwiederhungstragödie) auf der Autobahn. Das Auto brachte und zwar nach mehrstünduger Fahrt bis vor unsere Haustür, aber das Wenden auf dem Bürgersteig blieb mir verwehrt. Motor aus, es qualmte kurz.

Was macht mein Vater? Genau! Der dritte Verteiler musste her. Beschleicht den Leser auch so langsam aber sicher das Gefühl, dass es gar nicht am Verteiler liegt? Nun gut, nach genauerem Inspizieren hat mein Vater seine Meinung geändert: Es müssen die Zündkabel sein! Oha! Zumindest eins davon. Ach, welch Glück. Tatsächlich sah eines davon überaus verdächtig aus und wurde ausgetauscht. Angeblich soll die Framrate jetzt wieder stimmen. Zumindest zuckt der Motor im Moment nicht mehr.

Puh, ganz schön langer Eintrag zu dem Thema. Ich hatte für einen kurzen Moment überlegt dem Leser noch vom Gurt zu berichten, der den Fahrer des Kadetts nach einiger Zeit zu erwürgen beginnt. Aber ich entschied mich für heute dagegen.




Ärger mit den Firmen

25 07 2006

Seit kurzem habe ich viel Schriftverkehr zu Firmen. Meine Grafikkarte funktionierte von Anfang an nicht richtig und produzierte bei 50% aller Systemstarts einfach einen schwarzen Bildschirm. Ein jahr lang habe ich mich nun darüber geärgert, aber jetzt hat es mir endgültig gereicht.

Bevor die garantie abläuft, habe ich vor ein paar Tagen einen RMA-Antrag gestellt und ich soll die Karte nun einsenden. Angeblich wollen die dieses 1 jahr alte Modell nun reparieren. Ich bin gespannt, wann ich die Karte wieder sehe. Derweil habe ich eine schlechtere Erssatzkarte eingebaut.

Dann habe ich am 20. Juli ein USB-Mikrofon in einem Onlineshop gekauft. Eigentlich sollte der Kram in 3 bis 5 Werktagen bei mir sein. Gestern schaute ich auf die Website und der Liefertermin wurde auf den 4. August gesetzt. Das dauert mir eindeutig zu lang. ich hatte gehofft das Mikrofon schon heute zu Hause zu haben. Also habe ich die Bestellung storniert und das baugleiche Mikro nun zum selben Preis bei eBay gekauft. Sollte besser klappen. Auch hier: Mal schauen, wann es kommt.