Ein Besuch in der Brasserie Bernstein
22 10 2006Zugegeben: Ich habe es vergessen. Mitte der Woche hatte ich mich mit einem ehemaligen Mitschüler aus der Berufsschule und dessen Freundin für den Samstag Abend verabredet. Aus irgendeinem Grund landete der Termin nicht in meinem Kalender. Ohne den bin ich aufgeschmissen! Zum Glück tickerte mich Sascha noch einmal an, um den Termin fest zu machen – so war ich wieder im Bilde. Um 21 Uhr wollten wir uns an der Haltestelle Kunsthalle treffen, die beiden stiegen jedoch schon ein paar Haltestellen vorher in die gleiche Straßenbahn ein, in der auch ich saß.
Sascha hatte in der Brasserie Bernstein einen Tisch reserviert. Eine Lokalität, die weder er noch ich vorher kannte. Von außen eher unscheinbar, machte das französische Bistro von innen einen sehr guten Eindruck. Richtig heimelig war die Atmosphäre, welche durch das Interieur bestens unterstützt wurde. Hier gibt es gleich vier 360 Grad-Panoramen des Bistros. Die Preise sind etwas gehoben und die Musik wurde zwischendurch auch mal ordentlich aufgedreht, dennoch ist die Brasserie Bernstein eine Empfehlung wert. Touristen wie Einheimische dürften sich auf Anhieb wohl fühlen. Immerhin waren wir etwa 3 Stunden dort. Das hatte allerdings auch ein bisschen mit der nur halbstündlich verkehrenden Straßenbahn zu tun, die ich einmal verpasst habe.
Jaja, die lieben öffentlichen Verkehrsmittel. Ich glaube, die sind einen extra Beitrag wert, darüber lasse ich mich heute nicht mehr aus. Nur eins: Ich durfte in der mitternächtlichen Kühle eine halbe Stunde auf die Anschlussbahn warten.

