Schnelle Katzen können ihren Besitzern weh tun

21 12 2006

Mir tun ja sooooo die Füße weh! Heute bin ich ganz furchtbar viel umhergelaufen in der renovierten Mannheimer Innenstadt. Ich war in Buchläden, habe nach Klamotten und Schuhen geschaut, war im Supermarkt und noch in einer Drogerie. Dann habe ich dem Nationaltheater einen Besuch abgestattet und im Fitnessstudio einen Termin klar gemacht. Und das alles in Puma-Schuhen des Modells “Speed Cat”, was schon einer Folter gleich kommt. Kurze Strecken bewältige ich in den modischen Tretern ohne Probleme, aber solche Märsche sind zu viel.

Nun, was habe ich konkret erlebt? In der Straßenbahn fand mich ein Mädel scheinbar sehr nett, schaute rüber und war dem Lächeln nahe. Ich habe in dem Moment nicht reagiert. Zum einen weil ich nicht so gut gelaunt war und zum anderen: Hätte ich ihr etwa Hoffnungen machen sollen? Hm, besser nicht. Gleiches ist mir vor etwa einem Monat im Kino am Ticketschalter passiert. Eine Angestellte stand gerade im Hintergrund und als ich sie zufällig ansah, packte sie das freundlichste Lächerln hervor, das sie wahrscheinlich gekannt hat. Es war eindeutig. Und ich einfach nur irritiert. Ich könnte das alles noch ein Weilchen reflektieren, lasse es aber. Was ich mir jedoch vorgenommen habe: aus reiner Höflichkeit und Neugier, wie es weitergehen würde, lächle ich bei der nächsten Gelegenheit allerliebst zurück.

Nochmal zum Thema Schuhe. Auf einer speziellen Website von Puma kann man sich zur Zeit seine eigenen Schuhe kreieren. Der Schnitt ist zwar vorgegeben, aber die Farben sind es nicht. Aus einer reichhaltigen Palette kann man wählen und 20 Einzelteile des Pumas nach Lust und Laune einfärben. Es entsteht ein Unikat und ein Schuh, der absolut zu den eigenen Klamotten passen wird. Denn man hat ihn ja selbst gemacht. Sieben Wochen später und um 139 Euro ärmer hält man die fabrikfrische Ware schließlich in Händen. Eine nette Spielerei ist es allemal, nur schauen meine Entwürfe immer sehr nach Pipi Langstrumpf aus.


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