Der Streckenverlauf war nun doch ein völlig anderer als ich ihn prophezeite. Wir sind ihn übrigens tatsächlich ein paar Tage vor dem Lauf testweise gelaufen, nur Basti (nicht ich) konnte beim Training nicht mitmachen. Hier der aktualisierte Streckenverlauf.
Meine eigenen Übungseinheiten im Fitnessstudio begannen bei 60 Minuten für die 7,5 Kilometer lange Strecke. Auf dem offenen Feld waren es dann zuletzt etwa 43 Minuten auf 7 Kilometer. Max erwies sich als Zugpferd, was mir eine völlig überraschende Zeit von 33 Minuten und 30 Sekunden einbrachte. Dafür taten mir auch tagelang die Waden weh! Auch Alex verbesserte sich im Trainingsvergleich um etwa fünf Minuten. Eine Urkunde belegt das alles.
Nach dem TeamRun stärkten wir uns ein wenig am kostenpflichtigen Catering und mischten uns unter das AfterRun-Partyvolk in der Maimarkthalle. Dabei hatten es uns solche Knicklichter angetan, die gratis am Eingang zu haben waren. Es entstanden die abstrusesten Gebilde. Später versorgte uns sogar die Security mit weiteren Lichtern, um unser Machwerk zu auszubauen. Ein anschließender Rundgang im dunklen Partysaal brachte uns entsprechende Beachtung ein. Wir waren dann alle doch recht müde und musste nicht zuletzt wegen des arbeitsreichen Freitags nach Hause. Ein Mietwagen von Alex machte das so komfortabel wie möglich. So fand ein sehr schöner Abend sein Ende.
In sechs Tagen nehme ich zusammen mit drei Freunden an einem kleinen Marathon teil. Dabei steht der Spaß im Vordergrund – weniger die Schnelligkeit. Wir wollen die siebeneinhalb Kilometer stets zusammen laufen unddamit gemeinsam ins Ziel kommen. Ganz gratis ist der Spaß leider nicht: Jeder Teilnehmer musste 15 Euro im Vorfeld blechen.
Am 18. Oktober geht es nun also los. Wenn alles klappt, machen wir am Sonntag noch einen Probelauf. Er wird zeigen wie fit wir wirklich sind und iwie wir uns von der Geschwindigkeit her aufeinander abstimmen müssen. Ein in die Startnummer integrierter Sender misst für jeden Teilnehmer die individuelle Zeit. Dabei startet die messung nicht mit dem Startschuss, sondern mit dem Überschreiten der Startlinie. Unser illustres Grüppchen gab sich übrigens den Namen „Roadrunner“, denn eine Teambezeichnung war für die Anmeldung obligatorisch.. Leider weiß ich noch nichts Genaueres zum Streckenverlauf. Meine Recherchen ergaben, dass der TeamRun von 2006 an der SAP Arena startete, dann über den Pfingstberg und Hochstätt wieder zurück nach Bösfeld führte. Meinen vermuteten Streckenverlauf habe ich bei GoogleMaps mit roter Farbe eingetragen. Der Start- und Zielpunkt ist ebenfalls von mir mit einem Ballon markiert worden.
Nach dem Lauf gibt’s was für die Pflege des Bierbäuchleins: Eichbaum spendet jedem Team ein 5-Liter-Fass feinstem Bieres. Meine nototrische Allkoholallergie veranlasst mich jedoch meinen Anteil den drei anderen zu überlaassen. Der spätere Tagesverlauf sieht noch eine AfterRun-Party vor, die im Preis enthalten ist. Dort wird es noch einmal Gelegenheit geben ausgiebig zu feiern – wenn das nach den fünf Litern Bier überhaupt noch möglich ist… wobei… das hebt ja auch die Stimmung! Ich bin jedenfalls sehr gespannt und hoffe auf ein paar Schnappschüsse, die findige Fotofuzzis von uns beim Zieleinlauf machen könnten und uns überteuert verkaufen.
„Für mich aber bitte nur ein kleines Stück!“ Wie man als Gastgeber mit dieser Aufforderung künftig souverän umgeht, schildere ich weiter unten. Zunächst was Anderes, denn gerade war ich auf der Suche nach einem passenden Geburtstagsgeschenk für meine Schwester. Dabei war ich traditionell auch auf den Internetseiten des Lucky Strike Shops unterwegs. Leider habe ich dort nichts Passendes gefunden, außer einer weiteren wunderschönen Lampe; diesmal für die Decke!
Auf meinen weiteren Streifzügen bin ich auf design3000 gestoßen, wo es Unmengen schenkenswerter Artikel gibt. Die meisten würde ich gleich selbst behalten. Sehr gut hat mir nebenstehender Kuchen gefallen, der mit einer besonderen Form kinderleicht nach zu backen ist. Dank des äußeren Erscheinungsbildes ist man als Kaffeeklatsch-Gastgeber/in nun für jeden Qu(e)ertreiber gerüstet. Ein Backrezept wird auch gleich mitgeliefert!
Was ich letztlich für meine Schwester gefunden habe, verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht. Der Geburtstag steht nämlich noch aus!
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Geschrieben um 1:01 Uhr mit Tigerhausschuhen an
Dieses Video habe ich bei meinem Kollegen Huwy gefunden. Es geht um dunkelhäutige und zudem schwule Amerikaner, die von ihren Erlebnissen berichten. Leider ist das Video vertikal etwas verzogen. Ansonsten: Es wird englisch gesprochen ohne Untertitelung, also Ohren gut spitzen!
Was gibt es noch Neues? Ich habe das Layout umgestellt, zudem werden Gravatare in den Kommentaren unterstützt. Wenn du deine Lesezeichen über einen Online-Dienst handhabst, wirst du dich über die Möglichkeit freuen einzelne Einträge durch einen simplen Klick zu deiner Liste hinzufügen zu können. Im Moment funktionieren die Systeme del.icio.us, Technorati, Digg, MisterWong, Ma.gnolia und Reddit. Du vermisst einen Service? Dann schreibe mir eine Mail!
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Kategorien: Internetaktivitäten
Geschrieben um 15:22 Uhr mit Tigerhausschuhen an
Gestern habe ich mein erstes Buch bei Bookcrossing registriert und es heute freigelassen. Es ist “Kleiner Mann – was nun?” von Hans Fallada, das nun auf einen neuen Besitzer wartet. Hoffen wir mal, dass es heute nicht mehr regnet und es von jemandem gefunden wird.
Was steckt hinter Bookcrossing? Das Prinzip ist einfach: Man liest ein Buch, registriert es bei dem Dienst, schreibt eine einzigartige Identifikationsnummer in das Buch hinein mit einem Hinweis auf Bookrossing und legt es irgendwo ab. Der Ort kann eine Parkbank, ein Restaurant, eine Haltestelle oder ein ganz anderer sein. Wird das Buch gefunden, soll der Finder den Code im Internet eingeben. Dadurch bekommt der ursprüngliche Inhaber einen Hinweis, wo sich sein Buch gerade befindet. Anschließend liest der Finder das Buch und lässt es erneut frei! So kann ein einzelnes Buch sehr weit reisen.
Ich bin gespannt, was mit meinem Buch passiert.
Und damit nicht genug. Auch beim Dienst Postcrossing habe ich mich registriert. Dort geh es ums Postkartenverschicken. Man bekommt eine Adresse von einem anderen registrierten Mitglied, das nicht im Heimatland wohnt und schickt eine Postkarte dorthin. Anschließend bekommt man von einer anderen Person weltweit eine Postkarte zugeschickt. Meine erste Adressatin kommt aus Finnland. Heute werde ich die Postkarte schreiben und in den Briefkasten werfen. Die Empfängerin wird sicher bestimmt freuen. Genau wie ich – auf meine erste erhaltene Postkarte! Wann es wohl soweit sein wird und wo sie her kommt? Ich werde es hier schreiben!
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Geschrieben um 16:51 Uhr mit Tigerhausschuhen an