Geheimakte Tunguska durchgespielt

30 09 2006

Nach einer Woche Spielzeit flimmerte heute der Abspann des Adventures „Geheimakte Tunguska“ über meinen Flachbildheimer. Na das war ja mal wieder ein richtig schönes Spiel. Und vor allem habe ich es durchgespielt!

Hier stehen ja noch soo viele unvollendete Perlen bei mir herum. Kennst du das auch? das Gefühl wieder ein neues Spiel kaufen zu wollen ohne die zehn anderen im Regal durchgespielt zu haben? Die Geheimakte habe ich zum Glück nicht gekauft, sondern nur ausgeliehen bekommen. Im Gegenzug hat meine Tauschpartnerin „The Westerner“ bekommen. Ebenfalls ein Adventure, bei dem der Spieler in die Rolle eines trotteligen Cowboys schlüpft. Übrigens auch eines dieser Spiele, die ich noch nicht zu Ende gespielt habe. *hmpf*

Baphomets Fluch 4“ habe ich eben installiert. Schon auf der GC konnte ich eine Demo anspielen, die zwar gewöhnungsbedürftig aussah, aber flüssig lief. Später gab es noch eine Demo für alle anderen, die immer noch gewöhnungsbedürftig aussah und flüssig lief. Die Vollversion auf meinem Rechner ruckelt nun allerdings ziemlich stark, was auch mein Grund sein wird den neuesten Teil der Baphomets Fluch-Saga zu diesem Zeitpunkt nicht weiter zu spielen. Konnte ich bei Tunguska noch 8-faches Antialiasing ohne Einbußen anschalten, läuft George auch in der niedrigsten Einstellung nicht flüssig. Nein, Danke.




Googles neues Gesicht

27 09 2006

Was treiben die Herren bei Google eigentlich zur Zeit? Seit etwa einem Monat sieht meine Suchergebnisseite manchmal anders aus als ich es gewohnt bin. Offenbar testet Google gerade eine Designvariante an zufällig ausgewählten Benutzern. Einen richtigen Vorteil am neuen Seitenaufbau konnte ich allerdings nicht feststellen. Da ich es nicht besser weiß, lasse ich mich einfach mal überraschen wie es mit Googles Layout weitergeht. Die Firma feiert heute übrigens ihr achtjähriges Bestehen. Gratulation von mir.

Das linke Bild zeigt die alte Version der Suchergebnisseite und das rechte die neue, welche aber nur sporadisch auftaucht. Für den abschließenden Satz möchte ich heute noch schnell das Thema wechseln: Der Video-Podcast Ehrensenf ist einen Besuch wert!




Das Ende einer winzigen Ära

26 09 2006

Aufmerksame Leser wissen bereits, dass ich neben einem Windows PC auch einen Power PC von Apple hier herumstehen habe. Eigentlich gefällt mir Apples Betriebssystem ja wirklich sehr gut, leider reicht weder mein Mumm, noch meine Festplattengröße aus einen kompletten Wechsel hinzulegen.

Das führt dazu, dass ich meinen Mac mini eigentlich nur sporadisch einschalte, so geschehen an diesem Abend. Ich habe auch gleich iTunes geöffnet, um die neuesten Folgen meiner abonnierten Podcasts herunterzuladen. Mit dabei war auch SiM #400. Das ist für den ein oder anderen nur ein kryptischer Code, andere wissen jedoch sofort was gemeint ist. SiM steht für Schlaflos in München und ist der Name unter dem Annik Rubens den ersten richtig erfolgreichen Podcast Deutschlands seit Frühjahr 2005 veröffentlicht.

Heute kam die letzte Folge. Ich bin erst sehr spät als Hörer eingestiegen, dennoch kann ich den großen Verlust nachvollziehen, von dem viele Kommentatoren auf Anniks Website schreiben. Annik selbst sagt in ihrem letzten Podcast, dass sie über ein neues Format für SiM nachdenkt und sich in den nächsten Monaten sporadisch mit einem Zwischenstand melden möchte. Denn irgendwann soll Staffel 2 mit Folge 401 starten. Ich hoffe zumindest, dass es soweit kommen wird. Ansonsten bleiben uns noch sechs weitere Podcasts mit Annik Rubens, die allerdings entweder kommerziell, sehr themenspezifisch oder gar beides sind. Ich wünsche Annik viel Erfolg bei ihren laufenden und weiteren Projekten und Danke für geschätzte 40 Folgen, die ich mir regelmäßig angehört habe.




Ein weiterer toller Spielabend

24 09 2006

Anfang der Woche wurde ich von Anna, Alex’ Freundin, der wiederum ein ehemaliger Schulfreund ist, auf einen Spieleabend eingeladen. Beim Letzten hatten wir ausgemacht mal zusammen ein neues Spiel zu kaufen. Deshalb fanden wir uns am Freitag auch im Toys “R“ Us wieder. Vor der riesigen Auswahl an Brettspielen ließen wir uns nicht klein machen und schlenderten die Regale ab. Immer wieder griffen wir nach einem Spiel und studierten den Verpackungstext. Letztlich blieben zwei oder drei Spiele übrig, die uns auf Anhieb ansprachen. Das günstigste davon war ¥€$ und weil die Verpackung leicht verschameriert war, haben wir es auch zwei Euros günstiger bekommen für sage und schreibe 14,90 Euro.

Bei Alexanders zu Hause angekommen, legten wir auch gleich los. Zunächst mit einer Runde Risiko und danach das besagte ¥€$. Eine richtige Empfehlung möchte ich nicht aussprechen, aber es macht schon ziemlich viel Spaß! Das Spielbrett besteht aus einer Weltkarte, auf der mehrere Objekte platziert werden können. Jedem Spieler gehören per Zufall vier der Objekte. Das können Traktoren, Hochhäuser, Fabriken usw. sein. Nun hat jedes dieser Objekte einen bestimmten Wert, den man ähnlich wie bei Monopoly auf einer Karte nachlesen kann, die im Besitz des jeweiligen Spielers liegt.

Spielziel ist es durch Tausch, Verkauf, Kauf usw. entweder 1.000.000 ¥€$ zu erwirtschaften oder zwei Aufträge zu erfüllen, die man zu Spielbeginn im geheimen gezogen hat. Letztlich dauert das Spiel etwa 30 Minuten, läuft etwas chaotisch ab, macht aber dennoch viel Spaß! Einzig die Gewinnmöglichkeit über das Bargeld ist etwas doof und einfach zu erreichen. Wir werden die Summe beim nächsten Spieleabend wohl auf 1.500.000 ¥€$ anheben.




Sneak-Preview „Crank“

13 09 2006

Am Montag war ich in der Sneak-Preview eines unserer Kinos. War ich schon mal in einer Sneak? Ich glaube nicht. Ach doch, stimmt. Vor Jahren hatte ich mal das Vergnügen. Den Filmtitel von damals habe ich aber vergessen. Der vom Montag lautete aber „Crank“. Eigentlich ein englisches Wort, spricht man es aber deutsch aus, hat es eine andere Bedeutung, trifft aber voll und ganz zu. Der Film war krank. Ich erinnere an eine Hand, die der Protagonist unter eine laufende Nähmaschine hielt.

Mitunter zeigt sich der Film aber auch von der unterhaltsamen Seite und traute sich in vielen Richtungen zu experimentieren. Beispielsweise als im Gespräch mit einem Chinesen Untertitel angezeigt werden. Die Kameraperspektive ändert sich und zeigt nun den Protagonisten, während die Untertitel stur an ihrer Stelle verharren und spiegelverkehrt zu lesen sind. Telefoniert der Hauptdarsteller mit seinem Handy, sieht man in fast jedem Moment den Gesprächspartner irgendwo ins Bild eingefügt. Als Projektion auf eine Wand. Im Rückspiel des gerade fahrenden Autos und so weiter.

Übrigens habe ich ein Filmplakat gewonnen, weil ich zufällig auf dem richtigen Sitz saß. Na wenn das nichts ist.